3. Liga

Unterhaching muss runter - 1860 Dritter - SGD und Hansa gleichauf

3. Liga, 35. Spieltag: Magdeburg hat Klassenerhalt sicher

Unterhaching muss runter - 1860 Dritter - SGD und Hansa gleichauf

Stephan Hain und die SpVgg Unterhaching gehen runter in die Regionalliga Bayern.

Stephan Hain und die SpVgg Unterhaching gehen runter in die Regionalliga Bayern. imago images

Der erste Absteiger steht fest

Die SpVgg Unterhaching ist nach einem 0:2 gegen Waldhof Mannheim nicht mehr zu retten und im kommenden Spieljahr Regionalligist. Garcia schoss beide Tore für die Kurpfälzer, die den Ligaverbleib dadurch so gut wie in der Tasche haben. Selbst rechnerisch zu gefährden ist der 1. FC Magdeburg nun nicht mehr: Die Elf von Trainer Christian Titz führte ihren beeindruckenden Erfolgslauf per 3:0 in Saarbrücken fort, Brünker und Doppelpacker Conteh stellten im zweiten Durchgang die Weichen. Der FCM ist weiterhin seit Ende Februar ungeschlagen und nun schon Neunter.

3. Liga - 35. Spieltag
3. Liga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Dynamo Dresden Dynamo Dresden
66
2
Hansa Rostock Hansa Rostock
66
3
1860 München 1860 München
64
3. Liga - Torjäger 2020/21
1860 München Mölders Sascha
21
Hallescher FC Boyd Terrence
16
1. FC Saarbrücken Shipnoski Nicklas
15

Weiter kämpfen muss der SV Meppen, der durch ein 0:0 beim FSV Zwickau auf 38 Punkte aufstockte und knapp über dem Strich bleibt. Darunter verharren der KFC Uerdingen (1:1 gegen Viktoria Köln, 37 Punkte) und Meister Bayern München II (2:2 in Duisburg, 36). Arp sicherte den Münchnern mit einem Elfmetertor in der 73. Minute den Zähler, nachdem Youngster Che (17) zwölf Minuten zuvor ein bitteres Eigentor unterlaufen war.

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Intensives Topspiel mit zwei Toren - aber ohne Sieger

1860 München jubelt, Ingolstadt gegen Rostock

1860 München profitierte vom Remis zwischen Rostock und Ingolstadt. picture-alliance

Das Topspiel zwischen dem Zweiten Hansa Rostock und dem Dritten FC Ingolstadt ist ohne Sieger zu Ende gegangen. Die Gäste bestimmten den ersten Abschnitt und hatten durch Bilbija die Riesenchance zu Führung, die Hansa-Keeper Kolke per Glanzparade verhinderte (12.) - in die Pause ging es aber ohne Tore. Dann war es der FCI, der nach einem Standard die verdiente Führung erzielte: Eckert Ayensa köpfte die Kugel zum 1:0 ins Tor (57.). Nun war Hansa gefordert und glich nur zwölf Minuten später durch Verhoek aus (69.). In einer im Anschluss sehr intensiven Partie fielen keine weitere Tore - Rostock verteidigte damit Rang zwei, Ingolstadt fiel auf den vierten Platz zurück.

Dresden und Verl trennen sich torlos

Im Parallelspiel trat Dresden beim SC Verl an - und kam nicht über ein 0:0 hinaus. Die SGD, die ohne den am Knie verletzten Kapitän Mai antrat, lieferte sich mit den Ostwestfalen in der Benteler Arena in Paderborn eine unterhaltsame Partie mit leichten Vorteilen für die Gastgeber - allerdings ohne Tore, vor allem weil Dynamo-Keeper Broll einen Sahnetag erwischt hatte. Am Ende stand ein - gemessen am klaren Chancenplus des SC - schmeichelhafter Punktgewinn für Dresden, das aber auf Rang eins bleibt.

Abgezockte Löwen besiegen Lautern deutlich

Zum Gewinner im Aufstiegsrennen wurde damit der TSV 1860 München, der den 1. FC Kaiserslautern empfing. Die Löwen, deren Mannschaftsbus von einigen Dutzend Fans vor dem Stadion empfangen wurde, bestimmten von Beginn an die Partie und stellten den FCK (ohne Stürmer Hanslik und Stammkeeper Spahic) vor Probleme. Die verdiente Löwen-Führung fiel in der 31. Minute, die nach einer Gäste-Ecke mustergültig konterten. Neudecker vollendete zum 1:0-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel verursachte FCK-Torhüter Raab einen Elfmeter an Mölders, den Steinhart sicher verwandelte (52.). Der 28-Jährige legte mit Glück nach und stellte mit einem abgefälschten Schuss den 3:0-Endstand her (70.). Während die Giesinger Platz drei eroberten und nur zwei Zähler hinter Dresden und Rostock lauert, steht Lautern am Samstag ein wegweisendes Spiel im Abstiegskampf gegen den KFC Uerdingen bevor.

Halle schafft Klassenerhalt - Lübeck droht Abstieg

Der Hallesche FC hat sich deutlich mit 4:1 gegen Türkgücü München durchgesetzt und damit auch rechnerisch den Klassenerhalt endgültig unter Dach und Fach gebracht. Papadopoulos brachte den HFC in Führung (8.), die der Ex-Hallenser Sliskovic nach etwas mehr als einer halben Stunde aus dem Nichts ausglich (31.). Im zweiten Durchgang gingen die Saalestädter wieder in Führung, diesmal war Vucur per Kopfball zur Stelle (60.). Fünf Minuten später baute Eberwein den Vorsprung aus (65.), ehe Boyd in der Schlussphase den Schlusspunkt zum 4:1 setzte (82.).

Anders als Halle droht dem VfB Lübeck der direkte Wiederabstieg. Der Aufsteiger unterlag dem SV Wehen Wiesbaden mit 0:3. Nilsson (15.) und Lankford (43.) schossen die Gäste zunächst zu einer beruhigenden Pausenführung. Malone legte im zweiten Durchgang nach (67.) und stellte damit den Endstand schon früh den Endstand her. Lübeck hat damit nur noch eine minimale Chance, den Abstieg noch zu vermeiden.

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Traumtore in Lotte - Dresden klettert zurück auf Rang eins

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