Bundesliga

Unions Bülter weiß: "Köln steht unter Druck"

Berlins Angreifer warnt vor dem angeschlagenen Rivalen

Unions Bülter weiß: "Köln steht unter Druck"

Marius Bülter ist heiß auf den nächsten Sieg

Gelingt ihm mit Union der nächste Sieg? Union-Angreifer Marius Bülter hofft darauf. imago images

Während Union mit Bülter, der im Sommer aus Magdeburg ausgeliehen wurde, bislang 16 Punkte einfuhr, erlebte der Tabellen-Vorletzte aus Köln (acht Punkte) turbulente Zeiten. In Horst Heldt kam ein neuer Manager, in Markus Gisdol ein neuer Trainer - unter dem in Leipzig (1:4) und gegen Augsburg (1:1) noch nicht der Befreiungsschlag gelang. Trotzdem warnt Bülter vor dem Duell mit dem FC (Sonntag, 15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) vor dem angeschlagenen Rivalen. "Es erwartet uns eine richtig gute Mannschaft. Vor allem jetzt mit einem neuen Trainer, das ist immer schwierig", sagt der Außenbahnspieler.

Die Geißböcke wollen im dritten Spiel unter Gisdol den ersten Sieg einfahren. Union bietet sich hingegen nach der Niederlage auf Schalke (1:2) die Gelegenheit, in den anstehenden Partien gegen die Mitaufsteiger Köln und Paderborn sowie im Hinrunden-Finale in Düsseldorf (dazwischen liegt noch das Heimspiel gegen Hoffenheim) direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt zu distanzieren. "Das sind die wichtigsten Spiele, das haben wir uns vor der Saison gesagt. Da müssen wir unsere Punkte holen", sagt Bülter und erklärt zur anstehenden Aufgabe: "Wenn wir gewinnen, haben wir einen guten Punkte-Vorsprung auf Köln. Das ist für uns ein Riesenanreiz, sie aber stehen unter Druck."

Wichtig ist, dass wir die Spiele nicht verlieren.

Marius Bülter

Wo sich Chancen bieten, lauern wie so oft jedoch auch Risiken. Ist Union in diesen gerne zu Sechs-Punkte-Spielen erklärten Vergleichen erfolgreich, wäre den Eisernen bis Weihnachten ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt gelungen. "25 Punkte", sagt Bülter über eine mögliche Hinrunden-Bilanz, "wären ein Traum." Der 26-Jährige betont aber auch: "Wichtig ist, dass wir die Spiele nicht verlieren." Denn dann hätte Union ausgerechnet den direkten Konkurrenten neues Leben eingehaucht.

Jan Reinold