Europa League

Unions Co-Trainer Hoffmann sieht "kein Finale" gegen Malmö

Kehrt Urs Fischer schon gegen Malmö zurück?

Unions Co-Trainer Hoffmann: "Kein Finale, aber richtungsweisend"

Unions Co-Trainer Markus Hoffmann vertrat Urs Fischer auch auf der Pressekonferenz.

Unions Co-Trainer Markus Hoffmann vertrat Urs Fischer auch auf der Pressekonferenz. IMAGO/Matthias Koch

Bevor Markus Hoffmann über Union und den anstehenden Gegner aus Schweden sprechen konnte, ging es um Urs Fischer: Der Cheftrainer der Berliner, der sich wegen eines positiven Corona-Tests in Isolation befindet, sei zuletzt "mehrfach negativ getestet" worden, wie Pressesprecher Christian Arbeit auf der Pressekonferenz berichtete. Die Hoffnung bestehe, dass Fischer morgen zur Mannschaft stoßen kann.

Hoffmann sieht Malmös zwei Gesichter

Anschließend gehörte Hoffmann das Wort. Der Co-Trainer des aktuellen Bundesliga-Spitzenreiters legte den Fokus auf die morgige Partie in der Europa League, in der es bislang weitaus schlechter läuft für die Köpenicker: Die beiden ersten Spiele gegen Royale Union Saint-Gilloise (0:1) und Sporting Braga (0:1) gingen jeweils verloren. Gegen die Belgier habe man "kein gutes Spiel gemacht und verdient verloren", so Hoffmann. Besser sah es in Portugal aus: "In Braga haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht, waren aber nicht effektiv genug."

Am Donnerstag (18.45 Uhr, LIVE! bei kicker) wartet das ebenfalls noch erfolglose Malmö. "Beide Mannschaften haben null Punkte und müssen morgen auf die Tabelle kommen", sagte Hoffmann. Beim Gegner aus Schweden sieht der Co-Trainer "zwei Gesichter: eines in der Europa League und eines in der Meisterschaft. Deswegen ist es schwierig einzuschätzen, ob sie uns morgen eher passiver oder aktiver begegnen werden."

Kommunikation mit Fischer: "Der Austausch war gleich"

Personell stehen dem Trainerstab außer dem gesperrten Sven Michel und dem positiv getesteten Tim Maciejewski alle Spieler zur Verfügung. Und auch die Kommunikation mit dem physisch fehlenden Cheftrainer gelang zuletzt reibungslos, wie Hoffmann erklärte: "Der Austausch war gleich - nur diesmal über das Telefon und nicht im Büro von Schreibtisch zu Schreibtisch."

Von einem Finale wollte Hoffmann nicht sprechen. Angesichts der bisherigen null Punkte und der beiden Konkurrenten Braga und Saint-Gilloise, die bereits sechs Zähler auf dem Konto haben, bezeichnete der Coach die Partie gegen Malmö als "richtungsweisend: Wer hier punktet, ist mit dabei."

jas

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