Bundesliga

Bundesliga: Union Berlin und "die größte Investitionsphase"

Mitgliederversammlung der Eisernen

Union-Präsident Zingler: "Die größte und wichtigste Investitionsphase unserer Geschichte"

IMAGO/Matthias Koch

Nicht nur sportlich läuft es für Union Berlin rund (aktuell Tabellenplatz 5), auch was die Infrastruktur angeht bereitet der Klub nun die nächsten Schritte vor, um sich im deutschen Oberhaus weiter zu etablieren.

Zudem geht es wirtschaftlich weiter voran. Das ging aus der Mitgliederversammlung am Montagabend hervor.

So verzeichnete der 1. FC Union Berlin in der Saison 2021/22 Einnahmen von etwas mehr als 122 Millionen Euro, in der Spielzeit zuvor waren es noch etwas weniger als 73 Millionen Euro gewesen. Vor allem die sonstigen betrieblichen Erlöse sind dabei gestiegen. Das beinhaltet unter anderem 20 Millionen Euro Transfereinnahmen.

"Wir werden immer weiter in den Sport investieren"

Der Verein aus Köpenick hat in der Vorsaison für die Lizenzspielerabteilung 43 Millionen Euro ausgegeben - fast genau zehn Millionen Euro mehr als noch 2020/21. Der Etat für diese Spielzeit liegt bei den Profis bei 52 Millionen Euro. Laut Oskar Kosche, Geschäftsführer Finanzen, gehöre man damit weiterhin zum untersten Drittel der Bundesliga.

Im Konzern verbuchte der Klub in der Saison 21/22 einen Gewinn von 12,685 Millionen Euro. In der Spielzeit zuvor hatte es noch einen Verlust von 11,361 Millionen Euro gegeben. Außerdem planen die Eisernen mit einem Umsatz von etwa 157 Millionen Euro für die Saison.

Erstmalig in der Vereinsgeschichte würden die Köpenicker dann ein positives Eigenkapital (4,165 Millionen) verzeichnen. "Wir werden immer weiter in den Sport investieren. Wir müssen uns sportlich weiterentwickeln, dann werden wir auch wirtschaftlich gesünder. Das ist die größte und wichtigste Investitionsphase unserer Geschichte", betonte Präsident Dirk Zingler.

Jannis Klimburg

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