15:33 - 2. Spielminute

Tor 1:0
Andrich
Rechtsschuss
Vorbereitung Ingvartsen
Union

15:36 - 6. Spielminute

Tor 2:0
Kruse
Foulelfmeter,
Linksschuss
Vorbereitung Awoniyi
Union

15:58 - 27. Spielminute

Tor 2:1
Silva
Linksschuss
Vorbereitung Kamada
Frankfurt

16:07 - 37. Spielminute

Tor 2:2
Silva
Kopfball
Vorbereitung Kostic
Frankfurt

16:47 - 57. Spielminute

Gelbe Karte (Union)
Prömel
Union

16:50 - 59. Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Sow
Frankfurt

16:51 - 61. Spielminute

Gelbe Karte (Union)
C. Lenz
Union

16:52 - 62. Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Ndicka
Frankfurt

17:03 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Gogia
für Becker
Union

17:09 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
da Costa
für Durm
Frankfurt

17:09 - 79. Spielminute

Tor 2:3
Dost
Linksschuss
Vorbereitung Kamada
Frankfurt

17:11 - 81. Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Ilsanker
Frankfurt

17:12 - 82. Spielminute

Tor 3:3
Kruse
Linksschuss
Vorbereitung Trimmel
Union

17:14 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Bülter
für Ingvartsen
Union

17:14 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Griesbeck
für Prömel
Union

17:17 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Rode
für Sow
Frankfurt

FCU

SGE

Bundesliga

3:3 in Köpenick: Union hat Kruse, Frankfurt André Silva

Berliner geben 2:0-Vorsprung aus der Hand

3:3 in Köpenick: Union hat Kruse, Frankfurt André Silva

Das 1:0 für Union Berlin: Robert Andrich schaltet schneller als Martin Hinteregger und überwindet Kevin Trapp.

Das 1:0 für Union Berlin: Robert Andrich schaltet schneller als Martin Hinteregger und überwindet Kevin Trapp. imago images

Großartige Veranlassung, sein Team zu verändern, sah Union-Coach Urs Fischer nicht. Der Schweizer schickte nach dem 2:1-Auswärtserfolg in Köln Prömel für Griesbeck auf den Rasen.

Auch Frankfurts Trainer Adi Hütter nahm im Vergleich zum 1:1 gegen RB Leipzig einen Personaltausch vor: Dost begann für Barkok (COVID-19).

Trapp patzt, Kruse eiskalt: 2:0 nach sechs Minuten!

Verlieren verboten, hatte Hütter das Motto für das Gastspiel in Köpenick ausgerufen. Nach sechs Minuten erlebte man am Spielfelrand einen kopfschüttelnden SGE-Trainer - was war passiert?

Spieler des Spiels
1. FC Union Berlin

Max Kruse Sturm

2
Spielnote

Teils eklatante Fehler und in der zweiten Halbzeit zerfahrene Phasen standen dem hohen Unterhaltungswert dank der sechs Tore und der Spannung bis zum Schluss gegenüber.

2,5
Tore und Karten

1:0 Andrich (2', Rechtsschuss, Ingvartsen)

2:0 Kruse (6', Foulelfmeter, Linksschuss, Awoniyi)

2:1 Silva (27', Linksschuss, Kamada)

2:2 Silva (37', Kopfball, Kostic)

2:3 Dost (79', Linksschuss, Kamada)

3:3 Kruse (82', Linksschuss, Trimmel)

1. FC Union Berlin
Union

Luthe 4 - Trimmel 4, Friedrich 3,5, Knoche 4, C. Lenz 3,5 - Prömel 4 , Andrich 3 , Becker 3,5 , Ingvartsen 4 , Kruse 2 - Awoniyi 3

Eintracht Frankfurt
Frankfurt

Trapp 4,5 - Abraham 3,5, Hinteregger 4,5, Ndicka 3,5 - Durm 4 , Sow 3,5 , Ilsanker 4 , Kostic 3, Kamada 3 - Dost 3 , Silva 2

Schiedsrichter-Team
Tobias Reichel

Tobias Reichel Stuttgart

4
Spielinfo

Stadion

Stadion An der Alten Försterei

Zunächst patzte Trapp: Ingvartsen brachte den Ball von links flach in die Mitte, dem Keeper flutschte das Leder aus den Armen. Andrich schaltete schneller als Hinteregger und stupste die Kugel aus vier Metern über die Linie (2.).

Zwei Minuten später foulte nach Kruses Direktpass der in dieser Szene zu steife Hinteregger den dribbelnden Awoniyi - nach Überprüfung trat Kruse an und verwandelte sicher zum 2:0 (6.).

Frankfurts Defensive hatte quasi einen Systemausfall. Nach einer Viertelstunde konnte es 3:0 stehen, hätte Trapp nicht gegen Awoniyi (11.) sowie gegen Kruse und erneut Awoniyi bei einer Doppelchance (15.) das dritte Gegentor verhindert.

Die Zweikampfstärke und -härte der gut organisierten Eisernen schmeckte der äußerst zaghaften Eintracht nicht, die erst Mitte des ersten Abschnitts viel besser dagegen hielt.

Unions Sturm- und Drangzeit endet - André Silva schlägt zu

Und nun auch endlich Offensivgeist entwickelte. Dost stand noch im Weg und verhinderte bei Kostics Knaller den Einschlag (24.), dann aber schlug André Silvas Stunde: Erst nutzte der Torjäger Kamadas Diagonalpass zum Anschlusstreffer, dabei sah Luthe nicht gut aus (27.).

Immer mehr wendete sich das Blatt, zum einen verbesserte die SGE nun ihre Zweikampfquote, zum anderen hatten die Gäste nun mehr Ballsicherheit. Und André Silva! Der Portugiese setzte sich nach Kostics Freistoßflanke trotz harter Bedrängnis von Trimmel durch und beförderte den Ball mit dem Rücken zum Tor per Kopf zum 2:2-Pausenstand ins Netz (37.).

Bundesliga, 9. Spieltag

Die Fischer-Schützlinge erinnerten sich wohl an ihren starken Start in die erste Hälfte, denn gleich dreimal tauchten die Gastgeber vielversprechend vor dem Gästetor auf (48., 49., 51.). Da ließ sich auch Frankfurt nicht lumpen, nach Kostics Flügellauf zeigte erstmals Dost im Zentrum Präsenz (52.).

André Silva nähert sich an

Insgesamt arbeiteten die Defensivreihen im in der Folge zerfahrenen zweiten Durchgang konzentrierter - und durchaus auch härter, was vier Gelbe Karten binnen fünf Minuten belegten. Der Ballbesitz wechselte häufig, zwingende Torchancen blieben längere Zeit aus. Dann meldete sich erneut André Silva zu Wort (68., 75.).

Kruse kontert Dost - und wie!

Nicht der Doppelpacker, sondern Sturmpartner Dost war aber zur Stelle und vollendete Kamadas starken Querpass nach einem Konter zum 3:2 (79.).

Spiel gedreht - war das der Sieg? Nein, denn Kruse hatte die prompte Antwort parat. Nach Trimmels Querpass jagte der Techniker den Ball mit dem linken Außenrist aus 20 Metern in den rechten Winkel - ein Traumtor zum 3:3-Endstand (82.).

Für Union, dessen Serie ungeschlagener Spiele seit dem 2. Spieltag anhält, geht es bereits am Freitag (20.30 Uhr) mit dem prestigeträchtigen Stadtderby bei Hertha BSC weiter. Frankfurt hat nach dem schon sechsten Remis tags darauf (15.30 Uhr) den BVB zu Gast.

Bilder zur Partie 1. FC Union Berlin - Eintracht Frankfurt