2. Bundesliga

Union-Boss zur Investorenfrage: "Keine Denkverbote"

Zingler benennt Bundesliga-Aufstieg als Nahziel

Union-Boss zur Investorenfrage: "Keine Denkverbote"

Sieht den Aufstieg als "logisches Ziel": Union-Präsident Dirk Zingler.

Sieht den Aufstieg als "logisches Ziel": Union-Präsident Dirk Zingler. imago

Zingler weiß, dass der vierte Platz in der vergangenen Saison die Erwartungshaltung für die neue Spielzeit erhöht hat. Als "logisch" bezeichnet der Vereinsboss, dass die Bundesliga das klare Ziel der Eisernen ist: "Wir werden versuchen, in die 1. Liga aufzusteigen." Dabei setzt er auch auf die eigenen Fans, denen das Team "Spaß an erfolgreichem Fußball" bieten will.

Die Bundesliga als nächste Stufe in der Entwicklung des Vereins: Zingler sagt, dass der Verein im Falle der Verwirklichung dieses Ziels in Sachen Wettbewerbsfähigkeit im Oberhaus strukturell und wirtschaftlich noch aufholen muss, weiß aber, dass "der nächste Schritt erst in der 1. Liga möglich ist".

Investoren-Thema: "Überbewertet"

Das Investoren-Thema hält Zingler für "überbewertet" und bezeichnet dies als individuelle Angelegenheit der einzelnen Vereine, denn er verfolgt dabei auch die eine oder andere negative Entwicklung: "Das Thema lautet also, wer und wie und nicht nur, ob überhaupt."

Gänzlich ausschließen wollte Zingler Investoren-Hilfe aber nicht: "Es gibt bei uns keine Denkverbote. Natürlich müssen wir über die Frage nachdenken, wie wir uns finanzieren. Wenn in zehn Jahren alle anderen einen Investor haben, uns deshalb enteilen und wir Gefahr laufen, aus dem Profifußball zu fliegen, haben wir uns darüber Gedanken zu machen", so der 52-Jährige.

Im Interview in der Montagsausgabe des kicker erklärt Zingler auch, warum der Klub ein 3,5-Millionen-Angebot für Abwehrchef Toni Leistner abgelehnt hat und warum er überzeugt davon ist, dass Berlin auch zwei Bundesliga-Klubs vertragen würde.

jch

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