Bundesliga

Union Berlin holt Levin Öztunali ablösefrei aus Mainz

Mainzer ist "im perfekten Fußballalter"

Union Berlin holt Öztunali ablösefrei aus Mainz

Nach fünf Jahren in Mainz ist er bald im Union-Trikot zu sehen: Levin Öztunali.

Nach fünf Jahren in Mainz ist er bald im Union-Trikot zu sehen: Levin Öztunali. imago images

Nach 122 Bundesligaspielen (elf Tore) in fünf Saisons endet die Zeit von Levin Öztunali beim 1. FSV Mainz 05. Der 25-jährige Mittelfeldakteur wechselt zur kommenden Saison ablösefrei zu Union Berlin an die Alte Försterei - sein auslaufende Vertrag in Mainz wurde nicht verlängert.

Ausgebildet bei Eintracht Norderstedt und beim Hamburger SV sammelte Öztunali bis Ende 2014 bei Bayer Leverkusen erste Profierfahrungen. Nach eineinhalb Jahren in Bremen wechselte er schließlich nach Mainz, wo er zuletzt unter Trainer Bo Svensson aber nur noch Reservist war. In der Startelf stand er letztmals am 19. Januar (0:2 gegen Wolfsburg).

"Nach fünf schönen Jahren beim FSV Mainz 05 freue ich mich jetzt auf die neue Herausforderung beim 1. FC Union Berlin. Union hat in den letzten Jahren gezeigt, was man mit harter Arbeit und einem tollen Teamspirit erreichen und wie man Menschen begeistern kann. Ich hoffe, dass schon bald wieder Zuschauer im Stadion An der Alten Försterei sein können und wir gemeinsam mit den Fans auch in der kommenden Saison den Klassenerhalt sichern können", so Öztunali nach seiner Unterschrift. Die Eisernen sind nach dem erstmaligen Bundesliga-Aufstieg vor zwei Jahren zu einer Größe in der deutschen Beletage geworden und können sich am Samstag noch für die Europa Conference League qualifizieren.

Ruhnert über Öztunali: Viel Erfahrung und "perfektes Fußballalter"

"Levin Öztunali ist im perfekten Fußballeralter und verfügt trotzdem schon über viel Bundesligaerfahrung", findet Union-Geschäftsführer Oliver Ruhnert. "Er hat ein tolles Umschaltspiel und wird uns noch variabler in unserer Spielweise machen können. Deshalb freuen wir uns, dass er sofort für einen Wechsel zu Union zu begeistern war und wir ihn ablösefrei verpflichten konnten."

Öztunali ist nicht der erste Transfer der Unioner vor Ende der laufenden Saison. Nach Rani Khedira (FC Augsburg), Paul Jaeckel (SpVgg Greuther Fürth) und Tymoteusz Puchacz (Lech Posen) ist der Mainzer der vierte Neuzugang für den Hauptstadtklub - und der dritte ablösefreie.

kon

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