Champions League

"Unfair": Liverpools Trainer Jürgen Klopp und Brych geraten aneinander

Liverpools Coach unzufrieden mit dem Schiedsrichter

"Unfair": Klopp und Brych geraten aneinander

Es gab Gesprächsbedarf: Jürgen Klopp und Schiedsrichter Felix Brych nach der Partie.

Es gab Gesprächsbedarf: Jürgen Klopp und Schiedsrichter Felix Brych nach der Partie. imago images

Nach vier Minuten Nachspielzeit war Schluss, Schiedsrichter Felix Brych pfiff ab, Real gewann das Hinspiel gegen Liverpool mit 3:1. Klopp hatte nach dem Abpfiff Gesprächsbedarf mit einem Mann: Dem Schiedsrichter. Das Wort "unfair" war immer wieder vom Coach zu hören. "Unfair ist das Schlimmste, was man sagen kann über einen Schiedsrichter." Im Dialog mit dem Trainer sagte Brych: "So wie Sie mit mir reden, ist auch unfair."

Doch warum echauffierte sich Klopp so? Der Ursprung seines Ärgers resultierte aus der 36. Minute, als Sadio Mané nach einem langen Ball im Zweikampf mit Lucas Vazquez zu Fall kam. Brych ließ weiterlaufen, in der Folge entstand das 2:0 durch Marco Asensio. Hätte der Schiedsrichter gepfiffen, hätten die Reds einen erstklassigen Freistoß bekommen und Vazquez hätte als letzter Mann eine Verwarnung, womöglich sogar Rot sehen müssen.

Trainersteckbrief Klopp
Klopp

Klopp Jürgen

Schiedsrichtersteckbrief
Brych

Brych Felix

"Was der Schiedsrichter gepfiffen hat, habe ich nicht verstanden,. Das ist ein klares Foul an Sadio Mané. Danach konnte Sadio machen, was er wollte, es wurde alles gegen ihn gepfiffen - das ist nicht richtig. Das ist unfair Sadio gegenüber", sagte Klopp auf der Pressekonferenz nach der Partie, fügte aber an: "Er (der Schiedsrichter, d.Red.) hat natürlich das Spiel nicht für uns verloren, wir waren nicht gut genug. Aber in dem Moment muss er etwas anderes pfeifen."

Klopp ehrlich: "Wir waren nicht gut genug"

Natürlich wäre das Spiel dann anders gelaufen, aber Brych blieb in dieser Szene seiner Linie an diesem Abend treu und ließ weiterlaufen. "Wir haben es heute Abend nicht verdient zu gewinnen, wir waren nicht gut genug", gab Klopp unumwunden zu. "In der ersten Hälfte haben wir keinen guten Fußball gespielt, die zweite Hälfte war deutlich besser. Wir haben den Fußball gespielt, den wir spielen wollten. Es war Leidenschaft dabei, wir haben Real unter Druck gesetzt und Chancen gehabt." Am Ende gab es trotzdem ein 1:3 aus Sicht der Reds und eine harte Aufgabe für den nächsten Mittwoch (21 Uhr) im eigenen Stadion.

mst