Bundesliga

Und dieses Mal: Bayern-Schwung oder Bayern-Fluch?

Gladbacher Erinnerungen an 2019

Und dieses Mal: Bayern-Schwung oder Bayern-Fluch?

Gibt der Sieg gegen Bayern der Gladbacher Borussia Auftrieb?

Gibt der Sieg gegen Bayern der Gladbacher Borussia Auftrieb? imago images

Im Dezember 2019 folgte nur fünf Tage nach dem euphorisch gefeierten Last-Minute-Tor zum 2:1-Sieg über die Münchner die totale Enttäuschung. 1:2 verloren die Borussen ihr Heimspiel gegen Basaksehir und schieden unerwartet früh aus der Europa League aus. Vom einem Bayern-Schwung war nichts zu sehen, denn auch anschließend folgte eine ergebnismäßige Durststrecke. 1:2 unterlag die Rose-Elf im Auswärtsspiel in Wolfsburg. Und nach dem 2:0-Erfolg über Aufsteiger Paderborn gab es mit dem 0:0 bei Hertha BSC und dem 0:2 auf Schalke erneut keinen weiteren Dreier. Fünf Spiele nach Bayern und nur einen Sieg - das soll sich dieses Mal natürlich nicht wiederholen.

"Wir müssen die Dinge bestätigen, dranbleiben", forderte Rose auf der Pressekonferenz am Donnerstag, "vor allem nach einem Sieg gegen die Bayern, da sind in der Folge viele Mannschaften in ein Fahrwasser gekommen, wo sie nicht mehr so gepunktet haben, wie sie sich das vorgestellt hatten." Trainer und Spieler hätten den Sieg "nüchtern analysiert", berichtete der Coach, "und dann sind wir gleich wieder an die Arbeit gegangen."

Rose über Stuttgart: "Eine Art Fußball, die mir gut gefällt"

Dass in Stuttgart am Samstag viel Arbeit auf die Fohlen wartet, damit rechnet Rose auf jeden Fall. "Eine starke Mannschaft. Es macht Spaß, ihr zuzuschauen", lobte der 44-Jährige. Der VfB hätte "eine junge und talentierte Mannschaft, mit ein paar erfahrenen Leistungsträgern wie Gonzalo Castro zum Beispiel", führte Rose weiter aus. "Die Stuttgarter spielen sehr mutigen Fußball. Sie haben sehr viel Power und mit dem Ball gute Abläufe. Die Mannschaft ist immer in der Lage, eins, zwei oder drei Tore in einem Spiel zu schießen und verteidigt intensiv. Das ist eine Art Fußball, die mir gut gefällt."

Wie es bei der eigenen Abteilung Attacke für Samstag aussieht, vermochte Rose noch nicht zu sagen. Breel Embolo war zu Wochenbeginn erfolgreich an der Hand operiert worden. Alassane Plea trainierte nach dem Ausfall gegen die Münchner aufgrund von muskulären Problemen zuletzt individuell. "Bei Breel müssen wir schauen, inwieweit es schon Sinn macht nach der OP. Da steht noch ein Fragezeichen", erklärte Rose. Und auch bei Plea blieb er vorsichtig: "Er hat heute Teile des Trainings mitgemacht. Morgen im Abschlusstraining werden wir sehen, wie es sich bei ihm verhält."

Jan Lustig

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