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UFL: Wie sich Strikerz Inc. mit Stadien und Atmosphäre abheben will

Von Ballregal und Seifenblasen

UFL: Wie sich Strikerz Inc. mit Stadien und Atmosphäre abheben will

Das Olympiastadion London als Aushängeschild in UFL.

Das Olympiastadion London als Aushängeschild in UFL. Strikerz Inc.

Bis zum Release von UFL dauert es noch etwas - erst jüngst wurde die Veröffentlichung auf 2023 verschoben. Um Einblicke in die Arbeit der Entwickler zu geben, erscheint mit UFL- Journey eine Art digitales Tagebuch

In der neuesten Ausgabe lässt Strikerz Inc. in die Stadion-Tüftelei blicken. Zu sehen sind erstmals auch weitere Arenen, bislang gab es nur Bilder zum Olympiastadion London. Zur Freude deutscher Fans: Die BayArena ist originalgetreu im Spiel abgebildet.

"Wir wollen die Besten sein"

Allerdings soll es auch "künstlerische Elemente" geben, von denen sich die Stadien zu ihrer Konkurrenz - zum Beispiel bei FIFA - abheben. Unter anderem wird von eigens kreierten Spielertunneln gesprochen oder einem Ballregal, von dem der Schiedsrichter vor Anpfiff das Spielgerät holt.

Gearbeitet habe man vor allem an Kleinigkeiten, wie Zhenja Revkovski verriet. Der Industriemechaniker arbeitet seit mehreren Jahren bei Strikerz Inc. und holt bereits weit aus: "Wenn ihr in den Zwischensequenzen Pause drückt, werdet ihr Augen machen."

Konkret darauf angesprochen, erzählt er von variantenreich eingekleideten Fans und insgesamt 18 unterschiedlichen Formen von Bannern. Diesbezüglich machte er sogar einen kleinen Seitenhieb Richtung andere Fußball-Simulationen: "Wir wollen die nicht einfach so hinklatschen wie die Konkurrenz. Aber wir wollen die Besten sein."

"Besondere Atmosphäre" einfangen

Für den 3D Environment Artist, Yauhen Khvoshch, geht es vor allem darum, eine gute Balance zu finden: "Eines der schwierigsten Dinge ist es, ein Gleichgewicht zwischen realistischen und gut gebauten Gebäuden und dem Team zu finden, das ein Videospiel kreiert. Also sollte das Stadiongelände doch ein Kunstwerk werden. Und sie sollten visuell attraktiv sein und sich gut in das Spiel einfügen."

Khvoshch machte sich auch zur Aufgabe, "eine besondere Atmosphäre" einzufangen. "Der Beton kann feucht sein, rissig - das Gebäude etwas in die Jahre gekommen. Auch das wollen wir darstellen." Gleiches gelte für das Personal, so seien im Vodafone Park - die Heimspielstätte von Besiktas Istanbul - besonders viele Ordner, was sich in UFL widerspiegeln soll.

Darüber hinaus habe jedes Stadion auch "einzigartige Maschinen" - im Olympiastadion London stünden zum Beispiel welche am Spielfeldrand, die Seifenblasen versprühen. In der BayArena soll es einen Schiedsrichterposten geben. Die Konzeptstadien würden frei nach eigenen Ideen entwickelt. Dafür "haben wir uns etwas ganz Spezielles überlegt, aber das halten wir noch bis zur Veröffentlichung geheim", verriet Fedor Elensky, Lead Level Artist.

Sven Grunwald

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