Bundesliga

UEFA bewertet Zuschauerverhalten: Deutsche Fans auf Platz 33 von 44 Verbänden

Preise in drei Kategorien vergeben

UEFA-Fairplay-Bericht: Deutsche Fans abgeschlagen

Die deutschen Fans überzeugten die UEFA 2017/18 nicht immer.

Die deutschen Fans überzeugten die UEFA 2017/18 nicht immer. imago

Fairer als Finnland war niemand - das ist das Ergebnis der großen Fairplay-Auswertung der UEFA zur Saison 2017/18. Basierend auf den Fairplay-Berichten, die nach jedem Spiel in einem Klub- oder Nationalmannschaftswettbewerb vom UEFA-Spieldelegierten in Absprache mit den Schiedsrichtern und dem Schiedsrichterbeobachter verfasst werden, führen die Skandinavier das Fairplay-Ranking an. Deutschland ist immerhin Elfter unter den 43 Ländern, die die Voraussetzung von mindestens 36 bewerteten Spielen erfüllen. Rumänien ist Letzter.

In die Wertung fließen Gelbe und Rote Karten ein, der Respekt für Gegner und Schiedsrichter und das Verhalten der Offiziellen und Zuschauer, aber auch "positives Spiel", also etwa eine schnelle und offensive Herangehensweise und das Verzichten auf Zeitspiel und Schwalben.

Der finnische Verband erhält von der UEFA eine Prämie über 50.000 Euro, die er an einen Amateur- oder Profiverein seiner Wahl "für Fairplay- oder Respekt-Projekte" zu spenden hat. Ebenfalls ausgezeichnet wurde Nordirland, das sich gegenüber der Saison 2016/17 am stärksten verbessert hat, sowie die Färöer, die in der Kategorie "Zuschauerverhalten" überzeugten.

Finnland: Zweimal Erster, aber nur eine Prämie

In diesem Ranking belegen zwar - noch vor den Färöern - ebenfalls die Finnen den ersten Platz, die UEFA will die drei ausgerufenen Prämien jedoch an drei unterschiedliche Verbände auszahlen. Deutschland überzeugte die UEFA beim Zuschauerverhalten nicht gerade: Unter 44 berücksichtigten Verbänden belegt Deutschland Platz 33 - knapp vor Israel, Mazedonien, der Türkei und Griechenland. Schlusslicht ist Zypern.

jpe

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