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Über 10 Millionen Spieler: FIFA 23 bricht erneut Rekorde

Trend aus COVID-Zeit setzt sich fort

Über 10 Millionen Spieler in der Release-Woche: FIFA 23 bricht erneut Rekorde

Grund zum Jubel: FIFA 23 bricht erneut Rekorde.

Grund zum Jubel: FIFA 23 bricht erneut Rekorde. EA SPORTS

Wie beliebt das letzte FIFA von EA SPORTS genau ist, verdeutlicht der aktuelle Quartalsbericht, in dem die Fußballsimulation einmal mehr als treibende Kraft herausstach. Der neuste Ableger der Reihe vereinte in der ersten Woche nach Release eine neue Rekordanzahl an Spielern (10,3 Millionen) und verwies den Vorgänger auch in Sachen Verkäufe auf die Plätze. Ein Plus von 10 Prozent verbuchte FIFA 23 gegenüber FIFA 22, um sechs Prozent stieg die Anzahl an Usern von FIFA Ultimate Team (FUT). 

FIFA bricht Rekorde - FUT bleibt essenziell 

Besonders der Anstieg an FUT-Spielern dürfte im Hause Electronic Arts (EA) für Freude sorgen. Denn der Sammelkartenmodus, in dem für Echtgeld Packs mit Spielern erworben werden können, gilt als Goldesel des Unternehmens. Wie wichtig er ist, verdeutlicht, dass in den vergangenen 12 Monaten laut CFO Christopher Suh satte 73 Prozent der Einnahmen EAs durch Live-Services erzielt wurden, zu denen nebst Abo-Modellen wie EA Play auch die diversen Ultimate-Team-Modi aller Sportspiele zählen. 

Viele haben geglaubt, wir würden nach COVID bedeutende Änderungen und einen bedeutenden Abfall des Interesses sehen. Das haben wir bisher nicht.

EA CEO Andrew Wilson

Dass FIFA dieses Jahr erneut seinen eigenen Rekord brechen konnte, kam für Andrew Wilson, CEO von EA, durchaus überraschend: "Viele haben geglaubt, wir würden nach COVID bedeutende Änderungen und einen bedeutenden Abfall des Interesses sehen. Das haben wir bisher nicht." Stattdessen, so der CEO, habe man weiterhin eine stark investierte Spielerschaft und gehe dementsprechend positiv in die Zukunft.

Pandemie-Trend hält überraschend an

Auch in FIFA habe es keine "bedeutsame Verschiebung des Spielerverhaltens" gegeben. Will heißen: Eine von Matthew Andrew Cost vermutete Entwicklung weg von Pack-Käufen in Ultimate Team ist ausgeblieben - trotz externer Faktoren wie steigender Inflation und Energiekosten. Der Morgan-Stanley-Analyst hatte im Rahmen der Vorstellung des Berichts eine entsprechende Frage an Wilson gerichtet.

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Der Multi-Milliarden-Dollar-Konzern ist somit weiterhin auf Kurs. Beliebte Franchises und gewinnbringende Modi boomen kontinuierlich. Rosig ist bei EA dennoch nicht alles. Denn im Zuge des Quartalsberichts verdeutlichte Wilson einmal mehr, dass EA weiterhin mit dem möglichen Verbot von Lootboxen zu kämpfen hat

Matti Jansen

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