Handball

TV-Quoten bei Handball-WM deutlich unter früheren Werten

Nur noch 3,15 Millionen beim Polen-Spiel

TV-Quoten bei Handball-WM deutlich unter früheren Werten

Das war nichts in Ägypten: Handball-Bundestrainer Alfred Gislason.

Das war nichts in Ägypten: Handball-Bundestrainer Alfred Gislason. Getty Images

Von den guten Zahlen bei der Heim-WM 2019 und bei der EM vor einem Jahr waren die Werte bei den Live-Übertragungen von ARD und ZDF weit entfernt. Zum Abschluss schauten nur noch durchschnittlich 3,15 Millionen Zuschauer das sportlich bedeutungslose 23:23 gegen Polen am Montagabend im Ersten und sorgten nach Sender-Angaben für einen Marktanteil von 9,6 Prozent.

Die meistgesehene Partie der WM war die Niederlage gegen Spanien mit 4,95 Millionen Zuschauern. Minuswert waren die 2,99 Millionen beim Brasilien-Spiel. Die deutschen Handballer schlossen die WM als Zwölfter mit der schlechtesten Platzierung in der Verbandsgeschichte ab.

Zum Vergleich: Der Durchschnitt bei den EM-Spielen im Vorjahr lag bei mehr als 5,2 Millionen, und bei der Heim-WM vor zwei Jahren schauten bei jeder TV-Übertragung mindestens sechs Millionen Menschen der DHB-Auswahl zu.

dpa