Bundesliga

Tumor im Hoden: Hertha-Profi Boetius muss operiert werden

Eingriff schon am Freitag

Tumor im Hoden diagnostiziert: Boetius muss operiert werden

Wird Hertha BSC vorerst fehlen: Jean-Paul Boetius.

Wird Hertha BSC vorerst fehlen: Jean-Paul Boetius. IMAGO/Matthias Koch

Wie der Bundesligist aus der Hauptstadt am Donnerstag mitteilte, wurde der Tumor bei einer urologischen Untersuchung am Mittwoch diagnostiziert. Bereits am Freitag soll er bei einem operativen Eingriff entfernt werden. Boetius werde daher "vorerst pausieren" müssen.

"So bitter diese Nachricht im ersten Moment auch ist, wir sind voller Hoffnung und Zuversicht, dass Jean-Paul wieder gesund wird und schnellstmöglich in unseren Kreis zurückkehrt", wird Herthas Geschäftsführer Fredi Bobic in einer Vereinsmitteilung zitiert. "Bis zu seiner Rückkehr bekommt er von uns jede erdenkliche Unterstützung. Wir werden als Hertha-Familie eng zusammenstehen und wünschen ihm nur das Beste."

Der Verein kündigte darüber hinaus an, die Öffentlichkeit informieren zu wollen, sobald es weitere Erkenntnisse zum Heilungsverlauf gibt. "Bis dahin bitten wir aus Respekt vor der Privatsphäre von Rückfragen abzusehen", schreibt der Verein weiter.

Vierter Bundesliga-Profi 2022 betroffen

Es ist bereits der vierte Fall in diesem Kalenderjahr, bei dem bei einem Bundesligaspieler ein Tumor im Hoden festgestellt wird. Zuvor war die Diagnose bei Boetius' Teamkollege Marco Richter sowie Timo Baumgartl (Union Berlin) und Sebastien Haller (Borussia Dortmund) gestellt worden. Richter und Baumgartl sind inzwischen auf den Platz zurückgekehrt.

Boetius war erst im August nach Berlin gewechselt, nachdem sein Vertrag bei Mainz 05 Ende Juni ausgelaufen war. "Wir stehen hinter dir, Djanga. Wir wünschen dir eine schnelle und vollständige Genesung", schrieb sein Ex-Verein via Twitter.

mib