Champions League

Tuchel vor PSG-Leipzig: "Jobgarantie würde mich mehr verunsichern"

PSG-Trainer gegen Leipzig unter Druck

Tuchel: "Jobgarantie würde mich mehr verunsichern"

"Finale" gegen Leipzig: Thomas Tuchel.

"Finale" gegen Leipzig: Thomas Tuchel. imago images

Dass für Paris St. Germain und Thomas Tuchel im Sommer die Zeichen auf Trennung stehen, ist offensichtlich. "Unsere Verträge laufen aus, bislang gab es noch keine Gespräche", verriet Tuchels Assistent Zsolt Löw im großen kicker-Interview. Oder könnte sogar schon früher Schluss sein?

Verliert PSG am Dienstag (21 Uhr, LIVE! bei kicker) auch das zweite Gruppenduell mit RB Leipzig, droht dem Vorjahresfinalisten das frühzeitige Aus - und damit das schlechteste Europapokal-Abschneiden seit der Saison 2011/12. Eine Art Jobgarantie hat der Trainer von den Klubbossen vor dem "Finale" (Tuchel) nicht erhalten.

Neymar vor Startelf-Comeback: "Wir brauchen ihn absolut"

"Das ist nicht notwendig", sagte Tuchel bei seiner Pressekonferenz am Montag, um dann dem Übersetzer lächelnd auszurichten: "Du kannst noch sagen: Wenn es so wäre, würde es mich mehr verunsichern, als wenn es nicht so ist."

Trotz der jüngsten 2:3-Niederlage im Ligue-1-Tospiel bei Monaco - nach 2:0-Pausenführung - sieht der Ex-Dortmunder keine atmosphärischen Probleme. "In der Kabine und auch im Training habe ich nicht den Eindruck, dass es einen negativen Einfluss gibt. Im Gegenteil: Die Einstellung passt, alle sind gut drauf."

Am Dienstag kann Tuchel neben Kylian Mbappé auch wieder von Beginn an mit Neymar planen. "Wir brauchen ihn absolut, aber er ist noch nicht bei 100 Prozent. Ich hoffe, dass er mental gut mit der Situation zurechtkommt."

In jedem Fall muss sich Leipzig auf einen offensiven Gegner einstellen. "Wir müssen gewinnen, wir wollen gewinnen", sagte Tuchel, der den Gelb-Rot-gesperrten Innenverteidiger Presnel Kimpembe durch Marquinhos ersetzen wird. "Ich will, dass meine Spieler mutig nach vorne spielen."

jpe/sid/dpa