15:48 - 19. Spielminute

Gelbe Karte (TSV 1860)
Moll
TSV 1860

15:59 - 30. Spielminute

Gelbe Karte (TSV 1860)
Willsch
TSV 1860

16:38 - 51. Spielminute

Tor 0:1
Silva
Kopfball
Vorbereitung Dost
Frankfurt

16:43 - 56. Spielminute

Tor 0:2
Dost
Kopfball
Vorbereitung Silva
Frankfurt

16:47 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Wein
für Erdmann
TSV 1860

16:47 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Neudecker
für Greilinger
TSV 1860

16:57 - 70. Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Abraham
Frankfurt

16:59 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Chandler
für Zuber
Frankfurt

16:59 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Sow
für Rode
Frankfurt

17:00 - 73. Spielminute

Gelbe Karte (TSV 1860)
Wein
TSV 1860

17:06 - 79. Spielminute

Tor 1:2
Steinhart
Foulelfmeter,
Linksschuss
Vorbereitung Lex
TSV 1860

17:06 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Ilsanker
für Kohr
Frankfurt

17:06 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Barkok
für Kamada
Frankfurt

M60

SGE

DFB-Pokal

Doppelschlag und Rettungsanker Hinteregger: Frankfurt schaltet Löwen aus

1860 München scheidet nach guter Leistung knapp aus

André Silva, Dost, Rettungsanker Hinteregger: Frankfurt schaltet starke Löwen aus

Hat mit André Silva den Unterschied beim knappen 2:1 gegen die Münchner Löwen gemacht: Eintracht-Stürmer Bas Dost.

Hat mit André Silva den Unterschied beim knappen 2:1 gegen die Münchner Löwen gemacht: Eintracht-Stürmer Bas Dost. imago images

1860-Trainer Michael Köllner, der mit seinem Team in diesem Sommer lange um den Aufstieg in die 2. Bundesliga mitgespielt hatte, vertraute bei dieser ersten knackigen Aufgabe im DFB-Pokal auf altbekannte Akteure wie Stürmer und Kapitän Mölders, bereits 35 Jahre alt. Den aus Bielefeld geholten Salger spülte es unter anderem auch direkt in die Startelf (Innenverteidigung) - genauso wie Tallig (ehemals Chemnitz).

Der Frankfurter Coach Adi Hütter, der erst jüngst seinen Vertrag bis 2023 verlängert hatte, setzte dagegen auf altbekannte Angreifer wie André Silva (fest von Milan verpflichtet) und Dost. Von den Neuen schaffte es nur Zuber (Tausch mit Hoffenheim in Verbindung mit Gacinovic) in die Anfangsformation. Der Schweizer durfte links offensiv ran.

Freche Sechzger überraschen die Adlerträger

In Sachen Offensive war von den Hessen allerdings anfangs wenig zu sehen, eher zeigte sich die Bundesliga-Mannschaft beeindruckt von dem Mut der Löwen. Denn der Drittligist traute sich in der Tat viel, presste oft, kombinierte teils schön - und umstellte somit nicht nur den eigenen Strafraum. Routinier Mölders verpasste so das frühe 1:0 (6. Minute) und wurde im Anschluss frei vor Keeper Trapp gerade noch vom starken Hinteregger vom Ball getrennt (14.).

DFB-Pokal - der Samstag

Spielnote

Ein sehr gefälliges Spiel, woran die mutigen Münchner in der ersten Halbzeit sogar den größeren Anteil hatten und Schwächen in Frankfurts Dreierabwehr offenlegten. Nach dem frühen Doppelschlag der Gäste in der zweiten Halbzeit verloren die Löwen jedoch den Faden.

2,5
Tore und Karten

0:1 Silva (51', Kopfball, Dost)

0:2 Dost (56', Kopfball, Silva)

1:2 Steinhart (79', Foulelfmeter, Linksschuss, Lex)

1860 München
TSV 1860

Hiller - Willsch , Moll , Salger, Steinhart - Erdmann , Tallig, Greilinger , Dressel, Lex - Mölders

Eintracht Frankfurt
Frankfurt

Trapp - Abraham , Hinteregger, Ndicka - da Costa, Kohr , Rode , Zuber , Kamada - Dost , Silva

Schiedsrichter-Team
Martin Petersen

Martin Petersen Stuttgart

Spielinfo

Stadion

Stadion an der Grünwalder Straße

Mit der Zeit sammelten sich die Adlerträger zwar, mehr als Distanzschüsse - zumeist von Kohr - sprangen dabei jedoch nicht heraus. Immerhin knallte einer davon an den rechten Pfosten (18.). Nur fünf Minuten später nickte allerdings auch Mölders die Kugel in hohem Bogen über Trapp hinweg ans Aluminium (23.). Kurzum: Ein 1:0 zur Pause für die Giesinger wäre durchaus verdient gewesen, zumal Hinteregger noch einige Male in höchster Not retten musste und Mölders kurz vor der Pause mit seinem Volley knapp links daneben schoss (40.).

André Silva löst den Frankfurter Spielknoten

Auch wenn sich ein Muster direkt nach Wiederbeginn wiederholte (Hinteregger bügelte vor dem einschussbereiten Mölders aus, 47.), so änderte sich im Frankfurter Spiel doch auch einiges in den zweiten 45 Minuten. Die Hessen übten mehr Druck aus, setzen sich regelmäßig am Sechzger Sechzehner fest, spielten erste Male Angriffe konsequenter aus - und verdienten sich das 1:0 in Minute 51: Nach einer Flanke von Kohr legte Dost überlegt vor Schlussmann Hiller quer, sodass André Silva nur noch ins leere Tor einnicken brauchte.

Das 2:0 und damit die Vorentscheidung folgte auf dem Fuß: Kamada steckte für André Silva durch, dieser flankte präzise ins Zentrum, wo Dost zwischen drei Gegenspieler perfekt einlief und aus nächster Nähe mit dem Kopf vollendete (56.).

Das 1:2 kommt für die Löwen zu spät

Sascha Mölders ist mit 1860 München im DFB-Pokal ausgeschieden.

Stark gespielt, trotzdem ausgeschieden: Sascha Mölders und der TSV 1860 München sind knapp an Frankfurt gescheitert. imago images

Zwar wehrten sich die nach den Gegentoren kurzzeitig die Köpfe hängen lassenden Löwen wieder etwas im Anschluss, doch mehr als ein wegen Handspiels aberkanntes Anschlusstor Mölders' (strittige Entscheidung, 64.) und ein guter Moll-Kopfball (65.) gelangen nicht. Zu gut verwaltete die Eintracht das Geschehen mit dem 2:0 im Rücken in dieser Phase, ließ den Ball vornehmlich ruhig in den eigenen Reihen laufen - und hätte durch Kamada auf 3:0 erhöhen können (71.). In den finalen Minuten kam aber auf einmal doch noch Spannung auf: Lex holte gegen Trapp einen gerechtfertigen Strafstoß heraus, den Steinhart zum 1:2 sicher verwandelte (79.). Und weil André Silva gleich mehrere Möglichkeiten auf das 3:1 ausließ, gab es noch Hoffnung für die Giesinger - am Ende allerdings vergebens.

Für den über weite Strecke stark mithaltenden TSV 1860 München, der sich fortan vollends auf die 3. Liga fokussieren kann, geht es am nächsten Samstag um 14 Uhr in Meppen in die neue Saison. Frankfurt startet am selben Tag (15.30 Uhr) gegen Bundesliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld in den Ligabetrieb.

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