Regionalliga

TSG-Geschäftsführer Meister: "Hoffnung stirbt zuletzt"

Kein Sieg seit Oktober: Sprockhövel marschiert auf Abstieg zu

TSG-Geschäftsführer Meister: "Hoffnung stirbt zuletzt"

Ein eher seltenes Bild in dieser Saison: Sprockhövels Spieler bejubeln einen Treffer.

Ein eher seltenes Bild in dieser Saison: Sprockhövels Spieler bejubeln einen Treffer. imago

Die Bilanz zum Jahresabschluss fällt dementsprechend simpel aus: "Was soll ich da sagen? Zehn Punkte und der letzte Tabellenplatz - so sieht es aus!", ärgerte sich Geschäftsführer André Meister gegenüber der "Westdeutschen Zeitung". Elfmal hat Sprockhövel in 19 Spielen schon verloren, neben dem einem Sieg ( 2:0 beim Bonner SC ) gelangen sieben Remis. Zu wenig, als dass die TSG ein ernsthafter Kandidat auf den Klassenerhalt sein könnte.

Dennoch schöpft Meister aus den Auftritten seiner Mannschaft Mut: "Da waren mehrere Spiele dabei, in denen wir anstelle einer knappen Niederlage auch remis hätten spielen können. Oder Unentschieden, in denen auch ein Sieg möglich gewesen wäre", ist sich Meister sicher. Insgesamt hat die TSG dreimal mit nur einem Tor Unterschied verloren und bei drei ihrer sieben Remis war sie in Führung gegangen. Allerdings rettete Sprockhövel auch schon zweimal (gegen den SC Wiedenbrück und Fortuna Düsseldorf II ) erst in der Nachspielzeit einen Punkt.

Noch 15 Spiele, um den Klassenerhalt zu schaffen

Meister ist überzeugt, dass sein Team sich bislang besser verkauft hat, als viele Experten es ihm zugetraut hatten. "Wenn man sieht, wie viel Profitum mit zweimal Training pro Tag in dieser Liga herrscht, so ist das mit einem Training nach Feierabend kaum zu schaffen, mit der Konkurrenz mitzuhalten", erklärte der Geschäftsführer. Im neuen Jahr ist Sprockhövel schon eine Woche vor einem Großteil der Konkurrenz (11. Februar) für ein Nachholspiel beim SC Verl gefordert. Danach bleiben noch 14 weitere Partien, um noch an vier Kontrahenten vorbeizuziehen und den Klassenerhalt zu schaffen. "Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt", versicherte Meister mit Blick auf die Rückrunde.

kon