Rad

Trotz Ellenbogenbruch: Van Vleuten fährt WM-Rennen

Liane Lippert träumt vom Podium

Trotz Ellenbogenbruch: Van Vleuten fährt WM-Rennen

Hatte starke Schmerzen nach ihrem Sturz: Annemiek van Vleuten.

Hatte starke Schmerzen nach ihrem Sturz: Annemiek van Vleuten. IMAGO/SW Pix

Das gab ihr Team Movistar am Freitag bekannt. Die 39-Jährige zählt trotz der Verletzung zu den Favoritinnen des 164,3 Kilometer langen Rennens am Samstag. Van Vleuten war 2019 bereits Weltmeisterin, gewann 2017 und 2018 das berühmte Regenbogentrikot im Einzelzeitfahren. Bei den Olympischen Spielen von Tokio holte sie Silber im Straßenrennen und Gold im Zeitfahren.

Van Vleuten war im Team-Mixed-Zeitfahren im Mittwoch kurz nach dem Start offenbar wegen eines technischen Defekts gestürzt. Nach dem Rennen teilte die Siegerin der Tour de France Femmes mit, es handele sich um einen stabilen Bruch, bei dem keine Operation notwendig sei.

Einen Start im Straßenrennen werde sie von den Schmerzen abhängig machen. Diese hat van Vleuten offensichtlich im Griff, saß sie doch bereits am Donnerstag wieder auf ihrer Maschine.

Lippert träumt vom Podium

Bundestrainer Andre Korff sieht die deutschen Radfahrerinnen für das WM-Straßenrennen im australischen Wollongong am Samstag "gut aufgestellt". Vor allem die deutsche Meisterin Liane Lippert (Friedrichshafen) "sollte schon in die Top 10 fahren können", sagte der 49-Jährige bei einer Medienrunde.

"Ich denke, aufs Podium zu fahren ist ein großer Traum", sagte Lippert, ergänzte aber auch: "Da muss alles funktionieren, und ich muss einen guten Tag erwischen." Die WM-Fünfte von 2020 wolle versuchen, "am Anfang Energie zu sparen und dann im richtigen Moment mitzugehen. Ich weiß auf welche Fahrerinnen ich achten muss", betonte Lippert.

tru, dpa