2. Bundesliga

Traumtor bestätigt Tim Skarkes Aufwind

Darmstadts Flügelspieler nach Verletzung zurück

Traumtor bestätigt Tim Skarkes Aufwind

Darmstadts Tim Skarke

Der Trend zeigt nach der Verletzung wieder nach oben: Darmstadts Tim Skarke. imago images

Bereits beim 3:2 im Pokal gegen den 1. FC Magdeburg sorgte der 23 Jahre alte Flügelspieler nach seiner Einwechslung für Wirbel. Beim 2:3 gegen Sandhausen gelang ihm kurz vor Schluss als Joker sogar ein sehenswerter Treffer mit einem Distanzschuss in den Winkel. So richtig freuen konnte sich Skarke über seinen ersten Treffer seit gut einem Jahr aber nicht. Viel lieber hätte er Punkte aus Sandhausen mitgenommen.

Vor einem Jahr war Skarke, der beim 1. FC Heidenheim ausgebildet wurde, ans Böllenfalltor gekommen. Bei seinen drei ersten Pflichtspieleinsätzen traf er je ein Mal. Danach war Flaute - trotz einiger guter Gelegenheiten. "Da muss ich noch ruhiger und zielstrebiger werden, in den letzten Aktionen nochmals das entscheidende Quäntchen drauflegen", sagt er selbstkritisch und fügt zuversichtlich an: "Dann klappt das auch."

Da muss ich noch ruhiger und zielstrebiger werden, in den letzten Aktionen nochmals das entscheidende Quäntchen drauflegen.

Tim Skarke

Wichtiger als das Toreschießen ist für Skarke jedoch, sich wieder an die Mannschaft heranzuarbeiten und ein Kandidat für die Startelf zu werden. "Ich fühle mich sehr fit. Dass ich mit einem Muskelfaserriss dreieinhalb Wochen ausgefallen bin, war natürlich extrem bitter in der Vorbereitung mit dem neuen Trainer. Aber ich versuche jetzt, mich zu empfehlen."

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Gut sei gewesen, dass er auch während seiner Verletzung immer auf dem Platz neben seinen Mitspielern mit Fitnesstrainer Kai Peter Schmitz das Aufbautraining absolviert habe. "Da konnte ich mir viel abschauen, auch mit dem Trainer reden." Dass er seine Mitspieler in der zu einem großen Teil zusammengebliebenen Mannschaft schon seit gut einem Jahr kenne, sei auch ein Vorteil gewesen.

Saisonziele will er sich selbst nicht setzen. "Ich sehe von Woche zu Woche. Ich habe gerade erlebt, wie man sich nach einer Verletzung wieder heranarbeiten muss", sagt er. In der Mannschaft sieht er großes Potenzial. "Aber auch das müssen wir von Woche zu Woche abrufen."

Stephan Köhnlein

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