Bundesliga

Transfer perfekt: Union leiht Liverpools Awoniyi aus

Angreifer spielte vergangene Saison in Mainz

Transfer perfekt: Union leiht Liverpools Awoniyi aus

Letzte Saison Mainz, in dieser Spielzeit Union Berlin: Taiwo Awoniyi wird erneut in der Bundesliga auflaufen

Letzte Saison Mainz, in dieser Spielzeit Union Berlin: Taiwo Awoniyi wird erneut in der Bundesliga auflaufen. Getty Images

Inzwischen ist der Wechsel offiziell. Der 23-Jährige hat in Köpenick unterschrieben, das einjährige Leihgeschäft wurde finalisiert. "Mainz war nach Frankfurt meine zweite Station in Deutschland, letztes Jahr konnte ich mich die ersten Male in der Bundesliga beweisen. Bei Union möchte ich die nächsten Schritte gehen", so Awoniyi. Der Angreifer hatte in der abgelaufenen Saison auf Leihbasis für Mainz gespielt (zwölf Einsätze, ein Tor).

Geschäftsführer Oliver Ruhnert erklärte, Awoniyi sei "ein hochveranlagter Spieler, der die Bundesliga bereits kennt. Er war schon in mehreren Ländern aktiv und wird sich sicher auch in unserer Mannschaft schnell zurechtfinden. Mit seiner körperlichen Robustheit, seinem Teamgeist und seinem Zug zum Tor soll er unser Angriffsspiel variabler machen und das Offensivspiel weiter beleben." Awoniyi wird zukünftig mit der Rückennummer 14 auflaufen.

Spielersteckbrief Awoniyi
Awoniyi

Awoniyi Taiwo

Trotz Awoniyi: Union sucht weiter nach einem Andersson-Ersatz

Mit der Verpflichtung des bulligen Mittelstürmers, der in Liverpool noch bis 2023 vertraglich gebunden ist, reagiert Union auf die personellen Probleme in der Offensive. Neuzugang Max Kruse ist nach einer Sprunggelenksverletzung noch nicht topfit, wurde gegen Augsburg (1:3) aber immerhin eingewechselt. Anthony Ujah (Knie-Arthroskopie) fällt nach wie vor aus. Sebastian Andersson wechselte für etwa sechs Millionen Euro zum 1. FC Köln.

Awoniyi soll nicht die einzige Verstärkung bleiben. Union sucht nach wie vor noch nach einem weiteren Mittelstürmer, der den Schweden Andersson als Zielspieler ersetzen kann. Bekannt ist das Interesse der Eisernen an Philipp Hofmann von Zweitligist Karlsruher SC. Allerdings liegen die Vorstellungen beider Klubs bei der Ablöse für den 27-Jährigen noch weit auseinander. Hofmann, den Unions Manager Oliver Ruhnert aus gemeinsamen Zeiten beim FC Schalke 04 bestens kennt, steht beim KSC noch bis 2021 unter Vertrag. Nach sechs Liga-Einsätzen soll sich das Arbeitspapier allerdings automatisch um ein Jahr verlängern.

Jan Reinold

Klub für Klub: Die Sommer-Transfers der Bundesligisten