Bundesliga

"Torgefahr kann noch besser werden": VfB Stuttgart holt Argentinier Nicolas Gonzalez

Stuttgart schließt Ginczek-Lücke

"Torgefahr kann noch besser werden": VfB holt Gonzalez

Gut gelaunt in Stuttgart: Nicolas Gonzalez.

Gut gelaunt in Stuttgart: Nicolas Gonzalez. imago

In über fünf Wochen beginnt die neue Bundesliga-Saison erst, doch am Dienstag hat der VfB Stuttgart auch die letzte große Lücke geschlossen, die in seinem Kader noch klaffte: Weil Daniel Ginczek für zehn Millionen Euro plus Daniel Didavi die Freigabe für einen Wechsel zum VfL Wolfsburg erhalten hat, kommt Stürmer Nicolas Gonzalez für rund 8,5 Millionen Euro von den Argentinos Juniors, dem Heimatverein von Diego Maradona. Der 20-Jährige unterschrieb bis 2023 am Neckar und trägt künftig die Rückennummer 22.

"Ich kann es kaum erwarten, mit der Mannschaft zu trainieren und hoffe, dass ich dem Team mit meiner Leistung helfen kann. Auf Videos und Bildern habe ich bereits viel von den großartigen Fans und der Stimmung im Stadion gesehen", sagte Gonzalez und freut sich vor allem auf die beiden argentinischen Spieler Santiago Ascacibar und Emiliano Insua.

Spielersteckbrief Gonzalez
Gonzalez

Gonzalez Nicolas

"Er wird uns auf Strecke definitiv weiterhelfen", sagt VfB-Sportvorstand Michael Reschke, aber "ab wann diese Strecke beginnt, sollten wir gelassen abwarten, und das werden wir auch." Man müsse ihm angesichts eines Kontinentswechsels in jungen Jahren "alle Zeit geben". Gonzalez, nach Emiliano Insua und Santiago Ascacibar der dritte Argentinier im Aufgebot, soll in der Hinrunde "als echte Alternative in die Mannschaft reinwachsen".

Harte Fouls weggesteckt: Reschke lobt Gonzalez' "sehr gute Mentalität"

Reschke freut sich auf einen flexiblen Stürmer mit "gutem Kopfballspiel, guter Schnelligkeit, auch einer für einen vielseitigen Offensivspieler richtig guten Technik und einer sehr guten Mentalität": Wenn er mal "massiv, hart gefoult" wurde, sei er "immer wiedergekommen", berichtet Reschke von den Beobachtungen der Scoutingabteilung, der er ausdrücklich dankte. Lediglich die "solide" Torgefahr "kann noch besser werden". Gonzalez, den auch Inter Mailand auf dem Zettel hatte, traf in 44 Profi-Pflichtspielen für die Argentinos Juniors elfmal.

jpe

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