Bundesliga

Toppmöller: "Es gibt keinen Grund für mich, über andere Dinge nachzudenken"

Bayern: Nagelsmann-Vertreter exklusiv

Toppmöller: "Es gibt keinen Grund für mich, über andere Dinge nachzudenken"

Fühlt sich auf der großen Bühne sichtlich wohl: Dino Toppmöller.

Fühlt sich auf der großen Bühne sichtlich wohl: Dino Toppmöller. imago images/Sven Simon

Der Wunsch, Trainer zu werden, habe sich "im Laufe der Zeit entwickelt", sagt Toppmöller. Über das luxemburgische Dudelange, das er in seiner Zeit zwischen 2016 und 2019 zu drei Meisterschaften und in die Euro-League-Gruppenphase führte, gelangte er nach Leipzig. Markus Krösche hatte ihn 2020 zu RB geholt, seither gehört der 40-Jährige zu Nagelsmanns innerem Kreis.

Doch wie sieht es mit den eigenen Ambitionen aus? Immerhin ist es in den vergangenen Jahren ziemlich gut gelaufen. Schnell ging es nach oben, nun sogar mitten ins Rampenlicht. Da möchte man gerade jetzt meinen, dass Toppmöller vielleicht die Lust verspürt, womöglich anderswo wieder dauerhaft in erster Reihe zu stehen.

Solange mir die Arbeit im Verein und im Trainerteam Spaß macht, gibt es keinen Grund für mich, über andere Dinge nachzudenken.

Dino Toppmöller

"Für mich ist das Wichtigste, im Hier und Jetzt zu leben", erklärt er: "Mir macht die Arbeit aktuell im gesamten Verein und im Trainerteam sehr viel Spaß. Solange das so ist, gibt es keinen Grund für mich, über andere Dinge nachzudenken. Ich möchte mit meiner Arbeit meinen Teil zum Gesamterfolg beitragen - das ist für mich entscheidend." Trotzdem, und das ist sein gutes Recht, ergänzt Toppmöller: "Dass ich irgendwann auch einmal hauptverantwortlich eine Mannschaft übernehmen möchte, ist schon mein Anspruch und mein Ziel. Aber ich fühle mich in meiner aktuellen Rolle beim FC Bayern pudelwohl, und deshalb gibt es für mich gerade keinen Grund, etwas ändern zu wollen."

In der neuen Montagsausgabe des kicker (oder hier im eMagazine) lesen Sie das gesamte Porträt über Dino Toppmöller. Einstige Spieler von ihm und Bayerns Chef-Coach Julian Nagelsmann erzählen, was den Co-Trainer der Münchner auszeichnet. Zudem verrät Entdecker Markus Krösche, der heutige Sportdirektor von Eintracht Frankfurt, warum er den 40-Jährigen zu Leipzig lotste. Und Toppmöller selbst erklärt, an welchen Trainern er sich auf seinem Weg orientiert hat.

Georg Holzner

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