2. Bundesliga

Todt lässt Neitzels Zukunft offen

Bochum: Spieler sprechen wieder

Todt lässt Neitzels Zukunft offen

Wie geht es weiter in Bochum? Trainer Karsten Neitzel, Kapitän Andreas Luthe und Sportdirektor Jens Todt.

Wie geht es weiter in Bochum? Trainer Karsten Neitzel, Kapitän Andreas Luthe und Sportdirektor Jens Todt. imago

"Es gibt noch keinen neuen Stand, deshalb möchte ich mich an dieser Diskussion nicht beteiligen", sagte Todt dem SID am Samstagabend. Der Ex-Profi wollte auch auf Nachfrage nicht bestätigen, dass Neitzel am nächsten Sonntag (13.30 Uhr, LIVE! auf kicker.de) im Spiel bei Energie Cottbus noch auf der Trainerbank sitzen werde.

Bereits unmittelbar nach der unerwartet deutlichen Pleite gegen die Sachsen hat eine Aussprache mit Neitzel stattgefunden. Am Samstag setzten sich dann die Verantwortlichen mit den Spielern zum Krisengespräch zusammen. Die Profis, die am Freitag gegenüber den Medien schwiegen, erklärten immerhin wieder ihre Gesprächsbereitschaft.

"Wir waren nach dem Schlusspfiff so wütend und gleichzeitig so leer. Wir sahen die Gefahr, etwas zu sagen, was in der Gesamtsituation des Vereins nicht hilfreich ist. Aus diesem Grund wollten wir uns erst einmal als Mannschaft zusammenraufen, uns abstimmen und dann natürlich auch wieder mit den Medien reden", wird Kapitän Andreas Luthe auf der Vereins-Website zitiert. Todt hatte für die Reaktion der Mannschaft Verständnis gezeigt.

Pikant an der Konstellation ist, dass Neitzel erst durch Erzgebirge Aue zu seinem Job kam. Denn nach dem 1:6 im Hinspiel wurde der damalige Trainer Andreas Bergmann von seinen Aufgaben entbunden, worauf Neitzel das Amt übernahm. Nun könnte Aue für einen erneuten Trainerwechsel in Bochum die Veranlassung geliefert haben.