3. Liga

Titz: "Klar schaue ich auf die Tabelle"

Magdeburg kann am 35. Spieltag den Klassenerhalt schaffen

Titz: "Klar schaue ich auf die Tabelle, aber sie spielt eine untergeordnete Rolle"

Erwartet einen torgefährlichen Gegner: FCM-Coach Christian Titz.

Erwartet einen torgefährlichen Gegner: FCM-Coach Christian Titz. imago images

Ein Rückblick: Vor zehn Spieltagen stand der 1. FC Magdeburg noch auf dem 19. Tabellenplatz. Seitdem verlor die Elf von Christian Titz nur ein einziges Mal, am 26. Spieltag (0:1 in Wiesbaden). Aus den vergangenen neun Spielen holten die Magdeburger 23 von 27 möglichen Punkten und stehen mittlerweile auf Tabellenplatz zehn. Der Abstieg ist eigentlich nur noch rechnerisch ein Problem und könnte an diesem Spieltag auch noch ganz abgehakt werden. Bei einem Sieg im Saarland am Mittwoch (19 Uhr, LIVE! bei kicker) und einer gleichzeitigen Niederlage des KFC Uerdingen gegen Viktoria Köln, würde der FCM auch nächste Saison in der 3. Liga spielen.

"Klar schaue ich ab und zu auf die Tabelle, und das werden auch Spieler machen, aber sie spielt eine untergeordnete Rolle", sagte Titz zur Situation auf der Pressekonferenz vor der Partie. Denn gegen den FCS erwartet der 50-Jährige ein "sehr schweres Spiel gegen eine spielstarke Mannschaft". "Saarbrücken ist wirklich eine gute Mannschaft, nicht nur in der Art, wie sie kompakt verteidigen, auch in der Art, wie sie selbst versuchen, dem Spiel Akzente aufzusetzen", ergänzte der ehemalige Trainer des HSV.

Die Zielsetzung vor der Partie ist dennoch klar: "Wir fahren nach Saarbrücken, um drei Punkte zu holen." "Ich finde es gut, dass wir in den letzten Wochen so gut gepunktet haben, dass wir in einer Saisonphase sind, wo wir die Möglichkeit haben, so viele Punkte zu sammeln, dass wir nicht mehr nach unten schauen müssen", trotzdem wolle man sich nicht darauf ausruhen. Seine Mannschaft gehe keine Partie mit dem Gedanken "eine Niederlage ist verkraftbar" an, so Titz.

Formstarke Offensive gegen stabile Defensive

Wahrscheinlich keine schlechte Idee, wenn man bedenkt, dass der FCS in den letzten zwei Spielen neun Tore geschossen hat und kein Ball im eigenen Tor landete. "Wenn man sich Saarbrücken angesehen hat, sieht man neben der extremen Torgefahr, die sie haben, auch die Art wie sie nach Ballgewinnen immer sehr schnell wieder in die Spitze reinspielen", weiß auch der FCM-Coach um die Stärken der Saarländer. Ob Magdeburgs starke Defensive - nur ein Gegentor in den letzten sieben Spielen - auch gegen Shipnoski und Co. hält, bleibt abzuwarten.

Fehlen werden dem FCM neben den Langzeitverletzten auch Raphael Obermair (weiterhin rotgesperrt), Saliou Sané (Infekt), Dustin Bomheuer (Aufbautraining) und Maximilian Franzke (im Mannschaftstraining teilintegriert).

kon