3. Liga

Thomas Kalt erklärt Rücktritt bei den Kickers

Offenbach: Bewegung in der Führungsetage

Thomas Kalt erklärt Rücktritt bei den Kickers

Erklärt nach 12 Jahren als Geschäftsführer der Offenbacher Kickers seinen Rücktritt: Thomas Kalt.

Erklärt nach 12 Jahren als Geschäftsführer der Offenbacher Kickers seinen Rücktritt: Thomas Kalt. imago

"Am Tag der OFC-Fanparty am 15. Juli wurde mir zugetragen, dass ich nach der geplanten Inthronisierung von Dr. Frank Ruhl als neuer Präsident abgesetzt werden soll", erklärt Kalt, "als ich Dr. Frank Ruhl einen Tag später darauf persönlich ansprach, teilte er mir mit, dass er nicht wissen könne, was in ein paar Wochen sei. Die Art und Weise seiner Äußerung hat mich vermuten lassen, dass es zu dieser Entscheidung kommt. Daraufhin habe ich selbst für mich die Entscheidung getroffen, mein Amt zur Verfügung zu stellen."

Mit diesen Worten begründete der bisherige Geschäftsführer Thomas Kalt seinen Rücktritt. Seine Nachfolge tritt der vom Präsidium vorgeschlagene Jörg Hambückers an.

Überraschend kam hingegen, dass das Präsidium sein Vertrauen nicht Dr. Frank Ruhl als zukünftigen Präsidenten aussprach. "Dies ist eine Folge der Entwicklung der letzten zehn Tage. Ruhl hat sich an keine Absprache gehalten, das war ein Vertrauensbruch", lautete die Begründung von Vize-Präsident Volker Eckrich.

Wird Kalt neuer Präsident?

Stattdessen wurde Thomas Kalt ins Gespräch gebracht, der sich allerdings Bedenkzeit erbat. Eine Entscheidung auf dieser Position wird im September auf der Jahreshauptversammlung fallen. Bis dahin bilden Eckrich und Schatzmeister Horst Zang das beschlussfähige Präsidium, da zuvor der ehemalige Präsident Dieter Müller und dessen "Vize", Peter Dinkel, zurückgetreten waren.