Regionalliga

Homburgs Christopher Theisen: "Wer weiß, was noch passieren wird"

Homburg bleibt Spitzengruppe auf den Fersen

Theisen: "Wer weiß, was noch passieren wird"

Hatte gegen den FSV Frankfurt einigen Grund zu jubeln: Homburgs Christopher Theisen (rechts).

Hatte gegen den FSV Frankfurt einigen Grund zu jubeln: Homburgs Christopher Theisen (rechts). imago images

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel teilte Homburgs Trainer Jürgen Luginger mit, nicht "nur mit dem Ergebnis, sondern auch wie wir es rausgespielt haben" zufrieden gewesen zu sein, denn: "Von der ersten Minute an waren wir sehr konzentriert und haben die Räume sehr gut genutzt. Dann hat es die Mannschaft clever und ruhig runtergespielt." Des Weiteren sei er froh darüber, dass man "zu Null gespielt" habe, so der 51-Jährige.

Schon vor dem Spiel war sich Damjan Marceta sicher, dass die Homburger nach zuletzt zwar erfolgreichen, aber fußballerisch selten überzeugenden letzten Spielen "spielerisch eine bessere Leistung zeigen" würden, so der FCH-Stürmer laut der "Saarbrücker Zeitung".

Für Coach Luginger sei "das schnelle 3:0 in der zweiten Hälfte" der Schlüssel zum Sieg gewesen. Eine nicht gerade unwichtige Rolle spielte auch Stürmer Christopher Theisen. Der 26-Jährige teilte zudem die Meinung "dass wir heute insgesamt ein sehr gutes Spiel gemacht haben".

Denn mit zwei Toren und einer Vorlage - Theisens Schuss vor dem 1:0 wurde gleich von zwei Fankfurtern abgefälscht und als Eigentor gewertet worden - avancierte er zum Matchwinner. Warum es im Spiel auch für die gesamte Mannschaft wieder so gut lief, konnte der Offensivmann ebenfalls erklären: "Wir hatten ein bisschen mehr Platz, als wenn wir zuhause gegen Gegner spielen, die sich hinten reinstellen. Deshalb haben wir uns leichter getan." Dennoch müsse es "unser Anspruch sein, auch gegen tiefstehende Gegner Lösungen zu finden", so Theisen.

Mit dem Sieg belegen die Grün-Weißen nach 13 Spieltagen, punktgleich mit dem Dritten SV Elversberg, den vierten Tabellenplatz in der Regionalliga Südwest. Die Frage, ob der Abstand auf Spitzenreiter 1. FC Saarbrücken noch aufholbar sei, wollte der Mann des Abends aber nicht so richtig beantworten: "Die Saison ist noch lang. Wer weiß, was noch passieren wird."

kon