Bundesliga

Terzic erklärt Meunier-Wechsel: "Das wollten wir einfach nicht"

BVB-Trainer kommentiert Gerüchte nicht und lobt Wolf

Terzic erklärt Meunier-Auswechslung: "Das wollten wir einfach nicht"

In Freiburg hatte Thomas Meunier Probleme - und musste früh vom Platz.

In Freiburg hatte Thomas Meunier Probleme - und musste früh vom Platz. IMAGO/Revierfoto

Thomas Meunier war in dieser Saison stets gesetzt auf Borussia Dortmunds rechter Abwehrseite, beim 3:1 in Freiburg gehörte der belgische Nationalspieler jedoch zu den Verlierern. Erst als ihn Trainer Edin Terzic zur Pause ausgewechselt und Marius Wolf gebracht hatte, bekam der BVB die linke Seite des SC Freiburg in den Griff.

"In der zweiten Halbzeit haben wir kaum noch Flanken aus diesen Positionen zugelassen", lobte Terzic am Donnerstag seinen Joker, der auch - irregulär - noch zum 3:1-Endstand getroffen hatte, und ließ gleichzeitig Kritik an Meuniers Leistung (kicker-Note 5) durchscheinen.

Terzic über Wolf: "Offensiv gute Aktionen, defensiv stabil"

"Nachdem in der ersten Halbzeit nahezu alles über diese Seite lief, war die Gefahr extrem groß, bei Rückstand vielleicht noch einmal diesen einen Schritt zu spät zu kommen und dann auf einmal zu zehnt auf dem Platz zu stehen", sagte Terzic über den bereits mit Gelb verwarnten Belgier. "Das wollten wir einfach nicht."

Wolf (kicker-Note 2) dagegen, der bislang eher in einer Fünferkette als Rechtsverteidiger eingesetzt worden war, habe "nicht nur offensiv gute Aktionen gehabt, sondern auch defensiv eine sehr stabile Leistung gezeigt". Konkret: "Er ist häufig sehr gut eingerückt, um beispielsweise am zweiten Pfosten mit dem Kopf zu klären, und immer wieder vorgestoßen im Pressing."

Damit bestätigte der 27-jährige Ex-Kölner den guten Eindruck, den Terzic bereits vor dem Freiburg-Spiel gewonnen hatte. "Es geht als Trainer immer darum, nicht irgendjemandem etwas wegzunehmen, sondern auch gute Dinge zu belohnen", so der Coach. "Marius hat es in der Vorbereitung richtig gut gemacht und auch jetzt bei den Einwechslungen, sodass er es sich verdient hatte, der nächste zu sein, wenn da gewechselt wird."

Spanien- und England-Gerüchte um Meunier

Gegen Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) hat Terzic, dem bis auf Sebastien Haller alle Spieler zur Verfügung stehen, also auch rechts hinten eine Entscheidung zu treffen. Wobei er Platzhirsch Meunier am Donnerstag keineswegs infrage stellte, sondern explizit betonte: "Seitdem er bei uns ins Training eingestiegen ist, hatten wir zwei Freundschaftsspiele und drei Pflichtspiele, und in all diesen Spielen stand er auf dem Platz."

Zu den jüngsten Spekulationen internationaler Medien, wonach der FC Barcelona und Manchester United ein Auge auf den 30-Jährigen geworfen haben sollen, sagte Terzic dagegen nur einen Satz: "Über Gerüchte äußere ich mich nicht."

jpe