2. Bundesliga

Hamburgs Terodde nimmt sich in die Pflicht: "Das muss ein Tor sein"

HSV zum fünften Mal in Serie sieglos - aber mit guter Leistung

Terodde nimmt sich in die Pflicht: "Das muss ein Tor sein"

Ärgerte sich über die vergebene Chance: Hamburgs Torjäger Simon Terodde.

Ärgerte sich über die vergebene Chance: Hamburgs Torjäger Simon Terodde. Getty Images

Die Partie hätte für den HSV kaum schlechter beginnen können, denn nach bereits acht Minuten traf Jae-Sung Lee für Kiel zum 1:0. Aber die Reaktion der Hamburger war sehr gut, die Gastgeber erspielten sich viele Chancen, eine davon nutzte Terodde zum Ausgleich. "Das Tor war sehr wichtig. Es war bemerkenswert, wie wir zurückgekommen sind. Wir haben weiter Fußball gespielt. Aber es war deutlich mehr drin heute", sagte der Torschütze nach der Partie bei "Sky".

Und damit hat er recht, denn die Gastgeber ließen viele Chancen aus (17:3 Torschüsse), die beste hatte Josha Vagnoman, der freistehend aus drei Metern nur den Pfosten traf. "Der muss rein von der Entfernung, das ist ärgerlich. Der Torwart hat mich schon ein bisschen irritiert, den kann man trotzdem machen", so der Defensivmann zu seiner hundertprozentigen Chance.

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Eine nicht ganz so große Chance hatte Terodde in der zweiten Hälfte, der Stürmer setzte einen anspruchsvollen Volley drüber. "Ich hatte in der zweiten Hälfte eine Riesenchance, das tut mir leid für die Mannschaft. Ich war ein bisschen ungläubig, wo ich den hingeschossen habe. Irgendwann müssen wir uns in der zweiten Hälfte belohnen, das haben wir nicht geschafft. Wir haben das so oft trainiert, ich wollte ihn in die kurze Ecke haben. Das muss ein Tor sein", zeigte sich der Mann, der diese Saison schon 20 Tore schoss, sehr selbstkritisch.

Thioune: "Man hat die Energie gespürt"

Unter dem Strich nutzten die Gastgeber nur eine Chance und kamen gegen Kiel nicht über ein 1:1 hinaus. Das brachte immerhin wieder Platz drei, der Abstand auf Holstein blieb jedoch. "Nach der Derbyniederlage waren wir die Deppen, heute haben wir ein gutes Spiel gezeigt", sagte Terodde. Und Trainer Daniel Thioune ergänzte: "Ich kann mit der Leistung sehr gut leben, man hat die Energie der Mannschaft auf dem Platz gespürt. Wir haben sehr viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben." Lange Pause hat der HSV nicht, denn am Freitag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) geht es gleich mit dem nächsten Topspiel bei Spitzenreiter Bochum weiter.

mst