2. Bundesliga

Terodde: "Man muss es dann auch abhaken"

Schalke lässt Aufregung vom Wochenende hinter sich

Terodde: "Man muss es dann auch abhaken"

"Ich bin froh, dass es rechtzeitig Klick im Kopf gemacht hat": Simon Terodde

"Ich bin froh, dass es rechtzeitig Klick im Kopf gemacht hat": Simon Terodde imago images/RHR-Foto

Auswärtsspiel in Bremen, ausverkauftes Stadion, 1:0 in der 82. Minute - für sein 154. Zweitliga-Rekordtor war "eigentlich alles perfekt", sagt Simon Terodde. Die eklatante Fehlentscheidung in der Nachspielzeit von Schiedsrichter Tobias Stieler (kicker-Note 6) nach Intervention des VAR warf alles über den Haufen. Wutentbrannt war Terodde nach dem Abpfiff auf Stieler zugestürmt - in der festen Absicht, ihm die Meinung zu geigen. Im letzten Moment drehte Terodde ab. "Ich bin froh, dass es rechtzeitig Klick im Kopf gemacht hat", sagt der Torjäger, der zumindest über diesen Moment im Nachhinein schmunzeln kann.

Simon Terodde

Rekordtorjäger Terodde über sein "besonderes" Treffen mit Ebbe Sand

alle Videos in der Übersicht

Über sein 154. Zweitliga-Rekordtor derweil "konnte ich mich nicht richtig freuen", sagt Terodde, der jedoch versichert, dass die Mannschaft die Ungerechtigkeit vom Wochenende gemeinsam gut aufgearbeitet hat. "Am Montag haben wir uns getroffen und alles analysiert - man muss es dann auch abhaken, alles andere bringt nichts."

Die Aufregung rund um die Schiedsrichter-Posse überdeckte einige Mängel im Spiel der Königsblauen, die sich auch in Bremen nur vier Torchancen erarbeiten konnten - drei davon hatte Terodde. "Alle müssen sich steigern, um nun gegen Sandhausen drei Punkte einzufahren", sagt Terodde, der den FC Schalke am Samstag (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker) als "ganz klaren Favoriten" sieht.

Was Terodde über die aktuellen spielerischen Mängel des FC Schalke sagt, lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des kicker (auch als eMagazine).

Toni Lieto

Rekordtorjäger der 2. Liga: Terodde jetzt allein vor Schatzschneider