3. Liga

SVWW-Trainer Rehm: "Spiele gegen Zweitvertretungen sind immer unangenehm"

Vor Spiel gegen Bayern München II

SVWW-Trainer Rehm: "Spiele gegen Zweitvertretungen sind immer unangenehm"

Gegen Bayern München II soll Rüdiger Rehms Wiesbadenern der erste Heimsieg gelingen.

Gegen Bayern München II soll Rüdiger Rehms Wiesbadenern der erste Heimsieg gelingen. imago images

Rüdiger Rehm ist zufrieden mit der bisherigen Leistung seiner Wiesbadener, wie er in einem Interview mit dem vereinseigenen Sender berichtet. Zwar sei seine Mannschaft beim 2:1 beim 1. FC Magdeburg bis zum Führungstor der Gastgeber nicht die bessere Mannschaft gewesen, doch sei der Sieg am Ende durchaus verdient gewesen. Am Ende seien es eben die Mehrzahl an Torchancen gewesen, die die Hessen schließlich zum Sieger der Partie machten.

Als nächstes steht die Zweitvertretung der Bayern aus München an. "Spiele gegen Zweitvertretungen sind immer unangenehm", stellt Rehm fest. Man könne sich im Vorfeld nicht so auf die Spieler des Gegners einstellen, da sich vieles kurz vorher noch ändern kann. Bei Bayern sei das im Vergleich zur letzten Saison besonders der Fall. Laut Rehm habe die Mannschaft durch viele Wechsel "relativ wenig" mit dem Team aus der vergangenen Saison zu tun. Das zeige auch die Leistung. Der Meister habe nun sehr junge Spieler im Kader, die sich erst noch in der Saison zurechtfinden müssen. Dennoch möchte Rehm mit seiner Mannschaft noch intensiver ins Spiel starten, "um dem Gegner kämpferisch und läuferisch wehzutun."

Wurtz wieder einsatzbereit

Personell stehe der Kader trotz einiger Verletzungen aus dem letzten Spiel gegen Magdeburg wieder zur Verfügung. Auch für Johannes Wurtz kann es wieder weitergehen. In der letzten Partie musste der Stürmer schon nach 22 Minuten angeschlagen ausgewechselt werden. Rehm gibt aber Entwarnung. Wurtz habe sich lediglich eine Prellung am Knöchel zugezogen. Mittlerweile steht fest, dass der 28-Jährige wieder ins Mannschafttraining zurückkehren wird und auch ein Einsatz am Sonntag nicht ausgeschlossen scheint. Abschließend stellt Rehm, der die meisten Pflichtspiele als Trainer beim SVWW bestritt, klar, dass die Mannschaft versuchen müsse, die Spielweise wie in den vergangenen Wochen beizubehalten. "Wir müssen den Gegner richtig beschäftigen, dann wird es der Gegner mit uns auch nicht einfach haben."

kon

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