Bundesliga

Mainz 05: Svensson zieht ein gemischtes Halbjahresfazit

Mainz betreibt Wiedergutmachung - Transfermarkt wird sondiert

Svensson zieht ein gemischtes Halbjahresfazit

Der Mainzer Trainer Bo Svensson ist nur bedingt zufrieden.

Der Mainzer Trainer Bo Svensson ist nur bedingt zufrieden. IMAGO/Jan Huebner

"Auch in der zweiten Hälfte, als uns die Energie ein bisschen gefehlt hat und Frankfurt stärker wurde, haben wir alles versucht, um ein Bein dazwischen zu bekommen. Ich bin echt stolz darauf, dass die Mannschaft die passende Antwort zu der Leistung am Mittwoch gegeben hat", sagte Svensson. Vier Tage nachdem sein Team beim 0:1 auf Schalke so ziemlich alles vermissen ließ, was es für gewöhnlich auszeichnet, bot es im Nachbarschaftsduell in der erstmals in dieser Saison ausverkauften Mewa-Arena "einen geilen Fight", wie es Sportdirektor Martin Schmidt formulierte.


Dank des ersten Saisontors von Jonathan Burkardt gingen die Hausherren vor 33.305 Fans, darunter rund 10.000 Eintracht-Anhängern, in der 40. Minute in Führung. In der 67. Minute glich Randal Kolo Muani aus. Weil es Mainz versäumt hatte, das deutliche Chancenplus in der ersten Hälfte in eine deutliche Führung umzumünzen, war das Unentschieden in Ordnung.


"Die erste Hälfte war eine der besten, die wir in dieser Saison gespielt haben, es war aber auch bezeichnend, dass wir uns fast nicht dafür belohnt haben, ähnlich wie gegen Wolfsburg. Wir müssen sehr viel tun, um dieses Tor zu schießen", stellte Svensson hinterher fest. Der Mainzer Offensive, die diesmal aus Burkardt, Karim Onisiwo und Anton Stach bestand, fehlt es immer mal wieder an Durchschlagskraft. Für diesen Mannschaftsteil und für die Innenverteidigung sondieren Svensson, Schmidt und Sportvorstand Christian Heidel den Transfermarkt.

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In der Innenverteidigung ist eine Rückkehr von Maxim Leitsch (Erschöpfungszustand) immer noch nicht absehbar. Wegen dessen Ausfall seit Anfang Oktober und aufgrund eines grippalen Infekts von Stefan Bell mussten Edimilson Fernandes und Anthony Caci auf ungewohnten Positionen einspringen. "Wir sind mit einem kleinen Kader in die Saison gegangen, es sind einige Sachen passiert. Wir haben gesehen, dass wir sowohl Verbesserungspotenzial haben, was die Offensive angeht, als auch was die Defensive betrifft", stellt Svensson fest, "wenn von außen Spieler helfen könnten, dann müssen wir schauen, ob so etwas möglich ist".

"Es waren zu viele Leistungsschwanken"

Das Halbjahresfazit des Trainers fällt gemischt aus: "Im Großen und Ganzen können wir zufrieden sein, aber mit einigen Dingen auch eben nicht. Es waren zu viele Leistungsschwanken. Das Spiel gegen die Eintracht ist ein Maßstab wie das Spiel gegen Wolfsburg, gleichzeitig gibt es auch zu viele Spiele, in denen wir es nicht auf den Platz gebracht haben. Sonst hätten wir ein paar Punkte mehr."

Michael Ebert