Tennis

Wimbledon-Top-Favoritin Swiatek scheitert in der 3. Runde

Klares Aus der Polin gegen Cornet

Super-Serie gerissen: Top-Favoritin Swiatek scheitert in der 3. Runde

Frühes Aus in Wimbledon: Iga Swiatek.

Frühes Aus in Wimbledon: Iga Swiatek. IMAGO/Shutterstock

37 Spiele in Folge hatte Swiatek gewonnen - zuletzt war so etwas der Schweizerin Martina Hingis im Jahr 1997 gelungen. Nun aber hat Swiatek mal wieder ein Match verloren und damit zugleich das Achtelfinale in Wimbledon verpasst.

Gegen Cornet, Nummer 37 der Welt, kassierte Swiatek früh das Doppelbreak und konnte dieses im ersten Satz nicht mehr wettmachen. Ähnlich schlecht lief es dann auch im zweiten Durchgang, was das Aus unvermeidbar machte. Swiatek unterliefen mehr als 30 unerzwungene Fehler in der Partie; vor allem beim zweiten Aufschlag wurde sie immer wieder erfolgreich von Cornet attackiert.

Es erinnert mich daran, wie ich auf dem gleichen Platz Serena bezwungen habe.

Alize Cornet

Die 32-jährige Französin wiederum ist in Wimbledon zwar noch nie über das Achtelfinale hinausgekommen, allerdings hatte sie schon einmal für eine faustdicke Überraschung gesorgt, als sie 2017 den amerikanischen Superstar Serena Williams aus dem Turnier kegelte. "Mir fehlen die Worte, es erinnert mich daran, wie ich auf dem gleichen Platz Serena bezwungen habe", sagte Cornet auf Court 1. "Ich bin ein großer Fan von Iga, sie ist so talentiert und so eine nette Tennis-Botschafterin. Ich fühle mich geschmeichelt, dass ich sie geschlagen habe."

Die 21-jährige Swiatek hatte nach dem überraschenden Karriereende von Ashleigh Barty die WTA-Tour nach Belieben dominiert und dabei sechs Turniere inklusive der French Open gewonnen. In Wimbeldon tat sich die Polin aber nicht so leicht, bereits in der zweiten Runde musste sie gegen die Außenseiterin Lesley Pattinama Kerkhove aus den Niederlanden über drei Sätze gehen - und verabschiedete sich nun endgültig vom vielleicht bekanntesten Tennis-Turnier der Welt.

drm

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