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Luis Suarez zu Tränen gerührt: "Ich gehe als großer Spieler"

Stürmer wechselt von Barça zu Atletico

Suarez zu Tränen gerührt: "Ich gehe als großer Spieler"

Luis Suarez

Tränen zum Abschied: Luis Suarez verlässt den FC Barcelona. Getty Images

Statistiken, Ablöse, Gehalt - viele Zahlen schwirren um den Abgang des Spielers Luis Suarez vom FC Barcelona. "Es geht aber auch ein Mensch, der Gefühle hat", sagte der Uruguayer bei seiner Verabschiedung, frühzeitig zu Tränen gerührt.

Fast 200 Tore in sechs Jahren

"Eine Etappe, auf die ich sehr stolz bin, geht nun zu Ende. Ich habe Freunde gewonnen, und das macht mich glücklich", so der 33-Jährige, der sich den Katalanen im Sommer 2014 angeschlossen hatte und in sechs Jahren und 283 Pflichtspielen beeindruckende 198 Tore erzielte.

"Manchmal braucht ein Verein Veränderungen, und der Trainer (Ronald Koeman, d. Red.) hat nicht mit mir geplant", meinte Suarez - der ursprünglich zu Juventus Turin wechseln wollte, auf dem Weg dorthin aber Probleme bei einer versuchten Einbürgerung hatte. Bei Atletico Madrid, ausgerechnet einer der größten Ligakonkurrenten Barças, sollte es keine sprachlichen Barrieren geben.

"Möchte mit Barcelona und Real Madrid konkurrieren"

"Es gab viele Angebote", deutete der Angreifer an, "aber ich wollte ein Team, mit dem ich mit Barcelona und Real Madrid konkurrieren kann". In der Hauptstadt "freue ich mich auf ein Team, das immer bis zum Ende um La Liga kämpft. Ich möchte dem Team helfen, weiter zu wachsen und wichtige Dinge zu erreichen."

Vor dem Antritt bei Atletico stand jedoch der tränenreiche Abschied beim FCB, den Suarez in guter Erinnerung behalten wird. "Es waren sechs unglaubliche Jahre", die der Verein auch in Videoform präsentierte - Suarez konnte ein stolzes Grinsen nicht verbergen. Die speziellsten Erinnerungen aus sechs Jahren seien "die erste Meisterschaft und die Champions League", beide aus der Triple-Saison 2014/15, Suarez erster bei den Blaugrana.

"In der Champions League Fehler gemacht" - "Messi weiß, was ich denke"

"Mir wird immer in Erinnerung bleiben, dass meine Kinder mich neben diesen unglaublichen Spielern Tore schießen und Trophäen gewinnen gesehen haben", schwärmte einer der besten Stürmer in Barcelonas Vereinsgeschichte, der sich rückblickend "nichts vorwerfen kann": "Ich habe selbst ermüdet und mit Verletzungen gespielt. Aber wir alle haben Fehler gemacht, als wir in der Champions League gespielt haben, einmal, zweimal, dreimal."

Mit Lionel Messi, der mehr oder weniger freiwillig weiterhin bei seinem Herzensverein bleibt, verlässt Suarez beim FCB auch einen guten Freund. "Er weiß, was ich denke", verriet der Uruguayer knapp, ohne weiter auf das Thema einzugehen. Auch auf ein Nachtreten verzichtete der "Pistolero": "Ich werde als der große Spieler gehen, der ich in Barcelona war."

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