18:01 - 31. Spielminute

Tor 0:1
Awoniyi
Linksschuss
Vorbereitung Becker
Union

18:43 - 55. Spielminute

Gelbe Karte (Stuttgart)
Nartey
Stuttgart

18:43 - 55. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Mangala
für Nartey
Stuttgart

18:43 - 56. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Faghir
für Al Ghaddioui
Stuttgart

18:45 - 57. Spielminute

Gelb-Rote Karte (Stuttgart)
Karazor
Stuttgart

18:50 - 63. Spielminute

Gelbe Karte (Union)
R. Khedira
Union

18:52 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Öztunali
für R. Khedira
Union

18:58 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Didavi
für Kempf
Stuttgart

19:02 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
K. Behrens
für Awoniyi
Union

19:03 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Voglsammer
für Becker
Union

19:06 - 78. Spielminute

Gelbe Karte (Stuttgart)
Wimmer, Michael
Stuttgart

19:09 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
P. Förster
für Coulibaly
Stuttgart

19:10 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Klimowicz
für Führich
Stuttgart

19:20 - 90. + 3 Spielminute

Tor 1:1
Faghir
Linksschuss
Vorbereitung Didavi
Stuttgart

19:18 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Union)
Möhwald
für Haraguchi
Union

VFB

FCU

Bundesliga

Lucky Punch: Faghir rettet Stuttgarter Punkt gegen Union

Späte Unaufmerksamkeit kostet Berlin den Sprung auf Rang 4

Lucky Punch: Faghir rettet Stuttgarter Punkt gegen Union

Das Berliner Unheil ist unterwegs: Faghir trifft in der Nachspielzeit zum Ausgleich.

Das Berliner Unheil ist unterwegs: Faghir trifft in der Nachspielzeit zum Ausgleich. imago images/Sportfoto Rudel

VfB-Coach Pellegrino Matarazzo hat im Vergleich zum 1:1 in Gladbach eine Änderung in der Startelf vorgenommen. Al Ghaddioui begann statt dem verletzungsbedingt fehlenden Marmoush (Schlag auf die Syndesmose).

Union Berlins Trainer Urs Fischer setzt nach dem 1:3 bei Feyenoord Rotterdam in der Europa Conference League auf drei Neue. Haraguchi, Gießelmann und Becker standen für Möhwald, Puchacz und Kruse vom Start weg auf dem Rasen.

Union: Mit Tempo stets gefährlich

Stuttgart hatte sich offensichtlich etwas vorgenommen und legte stürmisch los. Weil sie dabei aber auf eine stabile Hintermannschaft der Gäste aus Berlin stießen, resultierten keine Chancen aus der Anfangsoffensive. Immer wenn Union das Spiel nach einem Ballgewinn schnell machte, wurde es brenzlig - erstmals nach einer Viertelstunde, doch eine scharfe Hereingabe von Becker erreichte Trimmel am langen Pfosten nicht (15.). In der 31. Minute machten sie es dann besser: Nach einem starken Ballgewinn von Khedira gegen Endo ging es mit Tempo gegen aufgerückte Gastgeber nach vorne. Über Becker fand der Ball den Weg zu Awoniyi, der den Konter von der Strafraumgrenze kaltschnäuzig im rechten Eck verwandelte.

Immer beteiligt: Awoniyi

Der Schockzustand der Stuttgarter hielt sich in Grenzen - ganz im Gegenteil. Denn die Schwaben erspielten sich kurz nach dem Rückstand die beiden besten Möglichkeiten. Zunächst prüfte Endo aus 25 Meter den mit einer schönen Flugeinlage parierenden Luthe (33.), die anschließende Ecke köpfte Kempf dann nur knapp neben das Tor. Abgesehen davon stand Union aber sehr stabil in der Abwehr und machte einen durchweg souveränen Eindruck, der die Pausenführung rechtfertigte. Hätte der gut postierte Awoniyi nach 38 Minuten nicht knapp neben das Tor geschossen, hätte sogar das 2:0 fallen können. Erneut war ein schneller Gegenstoß über Haraguchi zuvorgegangen.

Gelb-Rot binnen 35 Sekunden

Nach der Pause ließ es Union weiter ruhig und unheimlich abgeklärt angehen. Dem VfB unterliefen zu viele Fehlpässe und technisch unsaubere Aktionen, um ernsthaft Druck aufzubauen. Mit einem denkbar unnötigen Platzverweis machten sich die Gastgeber das Leben dann zusätzlich schwer. Nur 35 Sekunden nachdem Karazor die erste Gelbe Karte gesehen hat, rauschte er unkontrolliert und mit völlig falschem Timing in Khedira hinein: Gelb-Rot (57.).

9. Spieltag

Faghir stellt das Spiel auf den Kopf

Torchancen gab es in der letzten halben Stunde so gut wie mehr zu sehen. Union musste nicht, Stuttgart konnte nicht. Defensiv kompakt hielten die Gäste weiter völlig souverän jegliche Versuche der Stuttgarter vom eigenen Tor fern - bis zur Schlussminute. Erst tankte sich Didavi im Gewusel durch, dann schloss Faghir aus 14 Metern ab. Da der Ex-Stuttgarter Baumgartl unglücklich abfälschte, konnte Luthe der Kugel nur noch hinterherschauen. Stuttgart hatte ausgeglichen (90.+3). Es hatte sich zu keinem Zeitpunkt angedeutet, doch die Köpenicker haben die drei sicher geglaubte Punkte noch aus der Hand gegeben. So muss sich die Fischer-Elf den Vorwurf machen, trotz klarer spielerischer Überlegenheit nicht entschlossener auf das zweite Tor gegangen zu sein.

Spieler des Spiels
1. FC Union Berlin

Taiwo Awoniyi Sturm

2,5
Spielnote

Viel Kampf, wenig Spielfluss, kaum Torchancen.

4
Tore und Karten

0:1 Awoniyi (31', Linksschuss, Becker)

1:1 Faghir (90' +3, Linksschuss, Didavi)

VfB Stuttgart
Stuttgart

Bredlow3 - Mavropanos3,5, Ito4, Kempf3 - Karazor5 , Sosa4, Nartey4,5 , W. Endo4,5, Coulibaly4 , Führich4 - Al Ghaddioui5,5

1. FC Union Berlin
Union

Luthe3 - Jaeckel4, Knoche3,5, Baumgartl3,5 - Trimmel4, R. Khedira3 , Gießelmann4, Haraguchi3,5 , Prömel4 - Becker3 , Awoniyi2,5

Schiedsrichter-Team
Florian Badstübner

Florian Badstübner Windsbach

2
Spielinfo

Stadion

Mercedes-Benz-Arena

Zuschauer

32.535

Nach drei Siegen in Folge endet diese Serie der Berliner. Es wäre bei einem Dreier ein neuer Vereinsrekord gewesen - der bleibt ihnen genau wie der Sprung auf Tabellenplatz 4 verwehrt.

Für die Stuttgarter geht es am Mittwoch (20.45 Uhr) mit dem DFB-Pokal-Heimspiel gegen Köln weiter, Union ist am gleichen Abend (18.30 Uhr) bei Drittligist Waldhof Mannheim gefordert.

Bilder zur Partie VfB Stuttgart - 1. FC Union Berlin