17:37 - 7. Spielminute

Tor 1:0
Meißner
Rechtsschuss
Vorbereitung Hleb
Stuttgart

17:40 - 10. Spielminute

Gelbe Karte (Rostock)
D. Hill
Rostock

18:07 - 38. Spielminute

Tor 2:0
Kuranyi
Rechtsschuss
Vorbereitung Heldt
Stuttgart

18:12 - 43. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Delpierre
für Babbel
Stuttgart

18:14 - 44. Spielminute

Foulelfmeter
Rydlewicz
verschossen
Rostock

18:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Vranjes
für Soldo
Stuttgart

18:42 - 56. Spielminute

Tor 3:0
Cacau
Rechtsschuss
Stuttgart

18:45 - 58. Spielminute

Spielerwechsel (Rostock)
K. Madsen
für D. Hill
Rostock

18:44 - 58. Spielminute

Gelbe Karte (Rostock)
Prica
Rostock

18:53 - 67. Spielminute

Gelbe Karte (Stuttgart)
Hinkel
Stuttgart

19:02 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Rostock)
Arvidsson
für Allbäck
Rostock

19:06 - 80. Spielminute

Tor 4:0
Heldt
Handelfmeter,
Linksschuss
Stuttgart

19:09 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Tiffert
für Meißner
Stuttgart

VFB

HRO

Bundesliga

Die Standards brachten den Erfolg

12. Spieltag, VfB Stuttgart - Hansa Rostock 4:0 (2:0)

Die Standards brachten den Erfolg

Im Vergleich zum 3:0 -Heimsieg im UEFA-Cup gegen Benfica Lissabon lief exakt die selbe VfB-Startelf auf. Hansa Rostock, das zuletzt zu Hause gegen Nürnberg den Kürzeren zog ( 0:2 ), musste auf den erkrankten Innenverteidiger Lapaczinski verzichten, für den Hill ins Team rückte. Youngster Sebastian (20) kam an Stelle von Madsen zu seinem ersten Bundesligaeinsatz, im Sturm ersetzte der wiedergenesene Prica seinen schwedischen Landsmann Arvidsson. Persson rückte auf die zentrale Abwehrposition in der Hansa-Dreierkette.


Der 12. Spieltag im Überblick


Spieler des Spiels
VfB Stuttgart

Silvio Meißner Mittelfeld

2
Spielnote

3,5
Tore und Karten

1:0 Meißner (7', Rechtsschuss, Hleb)

2:0 Kuranyi (38', Rechtsschuss, Heldt)

3:0 Cacau (56', Rechtsschuss)

4:0 Heldt (80', Handelfmeter, Linksschuss)

VfB Stuttgart
Stuttgart

Hildebrand2,5 - Hinkel3 , Stranzl3, Babbel3,5 , Lahm4 - Soldo3,5 , Meißner2 , Heldt3,5 , Hleb3 - Kuranyi3,5 , Cacau3,5

Hansa Rostock
Rostock

Schober4 - Möhrle5, Persson5, D. Hill5 - Rydlewicz4, Lantz4,5, Sebastian3,5, T. Rasmussen3,5 - Di Salvo3,5, Allbäck3 , Prica4

Schiedsrichter-Team
Michael Weiner

Michael Weiner Hasede

2,5
Spielinfo

Stadion

Gottlieb-Daimler Stadion

Zuschauer

46.000

Die Partie begann wunschgemäß für die Sammer-Elf: 7. Minute, Freistoßflanke Hleb in den Strafraum. Und Meißner profitiert von der Unentschlossenheit der umformierten Hansa-Defensive, drückt den Ball mit etwas Glück über die Torlinie. Es war bereits das vierte Saisontor der Stuttgarter "Arbeitsbiene". Rostock weiterhin anfällig bei VfB-Standards. Nach einer Freistoßflanke von Heldt verlängerte di Salvo per Kopf beinahe ins eigene Netz (11.). Aus dem Spiel heraus tat sich der Favorit schwer, die Norddeutschen störten erfolgreich, zudem leisteten sich die Neckarstädter zu viele Abspielfehler und technische Unzulänglichkeiten.

So auch Jubilar Zvonimir Soldo (250. Bundesliga-Spiel). Der Kroate, der zur Pause wegen Wadenproblemen in der Kabine bleiben sollte, hätte nach Heldts Zuspiel eigentlich mutterseelenallein auf Schober zulaufen können, verstolperte jedoch den Ball (24.). Die von Juri Schlünz trainierten Gäste präsentierten sich unter dem Strich zu harmlos, um das VfB-Gehäuse ernsthaft gefährden zu können. Di Salvo ließ nach schöner Ballstafette über Rydlewicz und Prica noch die beste Gelegenheit für das Ligaschlusslicht aus (30.). Auch der frei stehende Prica verfehlte das Ziel fünf Minuten später deutlich. Der kurze Aufwind, den Hansa zu verspüren glaubte, flaute schnell wieder ab - bezeichnenderweise durch eine Stuttgarter Standardsituation. Heldt brachte den Ball von rechts herein, wiederum gefährlich angeschnitten in Richtung Tor. Kuranyi schaltete schneller als Möhrle und spitzelte die Vorlage zum 2:0 ins Netz (38.). Es lief wieder einmal denkbar schlecht für Rostock, zumal die Mecklenburger Sekunden vor dem Abpfiff des ersten Abschnitts dann auch noch vom Elfmeterpunkt vergaben: Stranzl hatte Allbäck umgestoßen, Rydlewicz vom Punkt aus links vorbei gezielt (44.).

Alles unter Kontrolle hatte der VfB dann spätestens nach einer knappen Stunde, als Hill Cacau mit einem schlampigen Rückpass in Szene setzte, und der Stuttgarter Torjäger mit Treffer Nummer sieben keinerlei Probleme hatte (56.). Mit einem Aufbäumen der Gäste, die noch kein Bundesligaspiel beim VfB Stuttgart gewinnen konnten, rechnete spätestens zu diesem Zeitpunkt keiner mehr. Im Gegenteil: Stuttgart war auf den vierten Treffer aus, zeigte sich nun spielfreudig, manchmal freilich etwas zu verspielt. Lahm verfehlte mit einem schönen Schlenzer das Gehäuse nur knapp (77.), ehe noch einmal etwas Aufregung aufkam. Assistent Rafati signalisierte nach eine Duell zwischen Persson und Kuranyi ein Handspiel des Schweden, Heldt verwandelte trotz Protesten der Rostocker eiskalt zum 4:0 (80.). Rasmussen blieb wenig später nach einem fulminanten Schuss, den Hildebrand entschärfte, der Ehrentreffer versagt (85.). Auch Prica hatte kein Glück: Nachdem der Schwede den Keeper ausgespielt hatte, rettete Hinkel im Torraum für seinen Schlussmann (89.).

Der VfB Stuttgart ist nach zuletzt drei Niederlagen wieder zurück in der Erfolgsspur. Eine vor der Pause durchwachsene, erst später überzeugende Leistung genügte, um Ligaschlusslicht Hansa Rostock in die Knie zu zwingen. Gefährliche Standardsituationen waren der Schlüssel zum Erfolg der Sammer-Elf, die bis auf einen Zähler an Spitzenreiter Wolfsburg heranrückte. Die Schlünz-Elf, die kurz vor dem Seitenwechsel einen Foulelfmeter verschoss, geht nach der vierten Schlappe in Folge schweren Zeiten entgegen.