Bundesliga

Streich: "Volle Stadien sind doch schöner"

Freiburgs Coach erwartet konstruktive Debatte zur Aufsplitterung

Streich: "Volle Stadien sind doch schöner"

"Es geht um Atmosphäre und Lebendigkeit": Freiburgs Coach Christian Streich wünscht sich volle Stadien.

"Es geht um Atmosphäre und Lebendigkeit": Freiburgs Coach Christian Streich wünscht sich volle Stadien. imago

"Es müssen fast alle mal montags ran, und da gehe ich davon aus, dass es auch uns treffen kann", lautete Streichs nüchterner Kommentar zur Ansetzung der restlichen Rückrunden-Spieltage durch die DFL, die dem SC ein Montagabendspiel in Mainz beschert hat. "Wenn wir keins gehabt hätten, wäre ich auch nicht traurig gewesen", sagte der SC-Trainer. Seine Meinung zu den unbeliebten Montagsspielen und den Protesten dagegen will er hingegen nur "intern kundtun", denn dieses Thema liege nicht in seiner "Zuständigkeit".

Der SC-Coach rechnet aber damit, dass sich die Vereine, die der Aufsplitterung des Spieltags alle zugestimmt hätten, nochmal damit auseinandersetzen werden. "Natürlich werden die Vereine darüber nachdenken, wenn sie merken, dass viele Menschen gewisse Maßnahmen nicht gut finden, so sollte das in einer Demokratie sein", sagte Streich, "warten wir mal ab, was bis Mai noch so passiert."

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Es wird eine konstruktive Auseinandersetzung geben, wie es weiter geht.

Christian Streich

Es gehe nicht nur um die Menschen, die Fußball im Fernsehen anschauen, es müsse vor allem um die gehen, die in die Stadien gehen. "Es geht um die Atmosphäre und die Begeisterung, diese Lebendigkeit", erklärte der SC-Coach, "es ist doch schöner, wenn wir volle Stadien haben und nicht halbleere wie teilweise in Italien." Streich ist überzeugt davon, dass es "eine konstruktive Auseinandersetzung geben wird, wie es weiter geht".

Daniela Frahm