Bundesliga

Streich über die EM-Fahrer: "Dann kommt Intensität auf den Platz"

Auch die Talente überzeugen

Streich über die EM-Fahrer: "Dann kommt Intensität auf den Platz"

Christian Streich zeigt wo es langgeht.

Christian Streich zeigt wo es langgeht. imago images/Passion2Press

Aus dem Trainingslager des SC Freiburg in Schruns (Österreich) berichtet Jim Decker

Am Samstagmittag reiste der Tross des SC Freiburg wieder in Richtung Heimat. Am Nachmittag zuvor hatte die Mannschaft im Test gegen Bayer 04 Leverkusen (0:0) nochmal ihren Cheftrainer Christian Streich zufriedengestellt und zuvor eine intensive Trainingswoche durchlebt. "Wir schauen ja auch immer auf die Regeneration", betonte Streich. Am Montag und Dienstag ließ er teilweise zweimal pro Tag mehr als zwei Stunden lang trainieren, probierte neue Übungen aus und arbeitete am Spielaufbau. Ab Mittwoch und Donnerstag setzte er aber nur noch eine Einheit auf dem Platz an. Die Fußballer sollen schließlich "nicht zu kaputt sein", anders als früher. "Da hat man viel mehr trainiert und hatte dann viele Verletzte. Das macht man jetzt nicht mehr", erklärte Streich.

Auffällig: Vor allem mit der Integration der EM-Teilnehmer Christian Günter (Deutschland), Philipp Lienhart (Österreich) und Roland Sallai (Ungarn) nahm die Qualität der Einheiten nochmals zu. Das Trio war wie Woo-Yeong Jeong (war mit Südkoreas Olympia-Team unterwegs) erst in Schruns zur Mannschaft gestoßen. "Wenn solche Spieler dazukommen, kommt Intensität aus den Platz. Das hat mit Qualität zu tun. Das strahlt ab und das brauchst du", beschrieb Streich und ergänzte: "Es war wichtig, dass sie gekommen sind."

Außerdem mischten gleich acht Talente im Trainingslager mit. Erst vor dem Leverkusen-Spiel reisten Torhüter Noah Atubolu, Mittelfeldspieler Julius Tauriainen und Angreifer Guillaume Furrer wieder nach Freiburg, wo sie sich mit der 2. Mannschaft auf die Drittligapremiere der Freiburger U23 vorbereiten. Verteidiger Kiliann Sildillia, Mittelfeldspieler Noah Weißhaupt und Stürmer Nishan Burkart standen im Test auf dem Platz, Abwehrspieler Kimberly Ezekwem (muskuläre Probleme) und Offensivspieler Kevin Schade (verstauchtes Sprunggelenk) fehlten angeschlagen. Dass es die Option, in der 3. Liga zu spielen, für die Jungen gibt, befürwortet Streich ausdrücklich. Denn garantieren kann er Einsatzzeiten bei den Profis nicht. Immerhin seien alle soweit, im Spieltagskader in der Bundesliga stehen zu können. "Wir hätten noch ein, zwei Talente holen können", sagte der SC-Coach, schränkte aber ein: "Wieso sollten wir das machen, wenn wir die Talente hier haben? Du willst ja niemandem die Türe schließen, wenn du überzeugt bist, dass eine gute Entwicklung möglich ist."

Am Samstag, 31. Juli, steht mit den Testspielen bei Racing Straßburg der letzte Härtetest an. Eine Woche später trifft der Sport-Club dann am Sonntag, 08. August im ersten Pflichtspiel der Saison im DFB-Pokal auf die Würzburger Kickers (Anpfiff 18.30 Uhr, LIVE! bei kicker).

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