Eishockey

Straubing und Iserlohn sichern sich die letzten Plätze

Dramatischer Verlauf in Wolfsburg - Punkteschnitt entscheidet

Straubing und Iserlohn sichern sich die letzten Plätze

Straubing siegte im Kampf um die Play-offs in Wolfsburg und steht im Viertelfinale.

Straubing siegte im Kampf um die Play-offs in Wolfsburg und steht im Viertelfinale. imago images

Schauplatz Iserlohn: Düsseldorf musste beim Favoriten München antreten und war beim 1:6 letztlich auch chancenlos. Und so hatten die Roosters zu Hause gegen den zuletzt schwächelnden ERC Ingolstadt die große Chance, die sie letztlich auch nutzten. Joel Lowry brachte die Sauerländer früh in Führung (7.), Casey Bailey stellte die Zeichen mit seinem Doppelpack (26., 33.) im Mitteldrittel endgültig auf Play-off-Kurs.

Die Roosters treffen nun ab Dienstag im Viertelfinale auf den Gruppenersten im Norden, die favorisierten Eisbären Berlin.

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Schauplatz Wolfsburg: Spannender als im Norden verlief der Kampf um den letzten freien Play-off-Platz im Süden. Schwenningen drehte gegen Köln zwei frühe Rückstände und entschied das Spiel gegen die Haie mit vier Treffern zwischen der 22. und 32. Minute vor. So stand Straubing in Wolfsburg unter enormem Druck, da die Tigers ebenfalls einen Erfolg nach 60. Minuten benötigten.

Andreas Eder ließ die Niederbayern tatsächlich früh zweimal jubeln (2., 13.). Doch Anthony Rech (22.) und Garrett Festerling (35.) brachte Wolfsburg im Mittelabschnitt zurück. Zu diesem Zeitpunkt wären die Wild Wings in den Play-offs gestanden. Zwei Tore binnen 69 Sekunden anfangs des Schlussdrittels durch Jeremy Williams (42.) und Chase Balisy (43.) bescherte Straubing schließlich den finalen Platz in den Play-offs, wo nun Topfavorit Adler Mannheim wartet.

Straubing profitiert vom Punkteschnitt

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Am Ende profitierten die Straubinger auch ein wenig durch die Pandemie-bedingte Situation. Denn obwohl die Tigers in der finalen Tabelle einen Punkt weniger aufwiesen als die Wild Wings, schaffte Straubing die Qualifikation aufgrund des minimal besseren Punkteschnitts (1,432) im Vergleich zum Team vom Neckarursprung (1,421). Die eigentlich noch ausstehende Partie zwischen Straubing und Iserlohn wurde nach einer Quarantäne für die Roosters und terminlicher Zwänge - als einzige Absage in der DEL-Hauptrunde - nicht mehr ausgetragen.

Die weiteren Play-off-Paarungen lauten Bremerhaven gegen Wolfsburg sowie München gegen Ingolstadt.

jom

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