Bundesliga

Stindl über die Kritik an Eberl: "Das ist unterste Schublade"

Gladbacher zu Gast bei "kicker meets DAZN"

Stindl über die Kritik an Eberl: "Das ist unterste Schublade"

Haben immer noch Kontakt: Lars Stindl und Max Eberl.

Haben immer noch Kontakt: Lars Stindl und Max Eberl. picture alliance/dpa

Dass Leipzig Eberl gerne unter Vertrag nehmen würde, hat RB-Boss Oliver Mintzlaff inzwischen bestätigt. Doch der ehemalige Gladbacher, der im Januar wegen Erschöpfungssymptomen zurückgetreten war, muss wegen des ruhenden Kontrakts auf Freigabe warten. Am Niederrhein arbeitete er seit dem 19. Oktober 2008 und hatte im Dezember 2020 bis 2026 verlängert. Borussia würde also eine Ablösesumme zustehen. Es ist also noch lange nichts in trockenen Tüchern, wie auch Mintzlaff einräumte.

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Sollte es klappen, wäre es Eberl zu gönnen, sagt Gladbach-Kapitän Lars Stindl im KMD-Podcast. "Ich freue mich in erster Linie unfassbar, dass Max Eberl wieder ein Thema ist für den Fußball. Das bedeutet, dass es ihm gut geht, dass er eine nicht ganz einfache Phase seines Lebens ganz gut überbrückt hat."

Natürlich habe Stindl, seit 2015 bei den Fohlen, auch immer mal wieder Kontakt zum ehemaligen Sportdirektor gehabt. Dass er wieder in die Branche zurückkehrt, sei bei Eberls Qualitäten "ganz normal". Aber wie seine Entscheidung ausfalle, "das kann ich nicht beurteilen - und will ich auch gar nicht. Für mich ist nur wichtig, dass es Max wieder gut geht."

Böse Zungen behaupten allerdings, Eberl könne es ja nicht so schlimm gegangen sein, wenn er nun schon wieder einsteigen wolle - diese Meinungen kann Stindl überhaupt nicht nachvollziehen. "Das ist völliger Quatsch. Das sind einfach Leute, die keine Ahnung von dem Menschen haben. Das ist ja gerade heutzutage die Problematik, was die sozialen Netzwerke betrifft: dass jeder Mensch seine Meinung kundtun darf ohne persönlichen Kontakt, ohne Know-How, ohne Wissen." Natürlich dürfe man sich eine Meinung bilden, "aber was die Person Max Eberl betrifft, ist das einfach nur eine freudige Nachricht, dass es ihm besser geht." 

Viele stören sich aber auch an dem Klub, der im Gespräch ist. Dass jemand ein Problem damit habe, dass es vielleicht Leipzig sein sollte, müsse man akzeptieren, Stindl könne es auch "ein Stück weit nachvollziehen. Aber grundsätzlich das andere zu kritisieren und da mit einfließen zu lassen, ist unterste Schublade. Das geht einfach nicht."

In der neuen Folge "kicker meets DAZN" spricht Stindl außerdem über Neu-Trainer Daniel Farke und den speziellen Spirit bei der Borussia. Außerdem klingelt die Podcast-Crew bei kicker-Redakteur Oliver Hartmann wegen der Leipziger Krise durch. Natürlich wird dazu auch noch der restliche Bundesliga-Spieltag in Gänze besprochen.

kicker meets DAZN jetzt hier hören:

KMD - WM-Spezial #3
02. Dezember 202201:17:47 Stunden

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