Bundesliga

Stimmen zu den Spielplänen: Vorfreude in Stuttgart - Frust in Bielefeld

Reaktionen aus der 1. und 2. Liga

Stimmen zu den Spielplänen: Vorfreude in Stuttgart - Frust in Bielefeld

Samir Arabi

Unglücklich über die Ansetzungen der DFL: Bielefelds Geschäftsführer Samir Arabi. imago images

Samir Arabi (Sportgeschäftsführer bei Arminia Bielefeld): "Wir wissen, wie schwierig die Gestaltung eines Spielplans grundsätzlich ist, durch die besonderen Umstände auf Grund der Corona-Krise und ihrer weitreichenden Folgen war es dieses Mal natürlich sogar noch schwieriger. Dennoch tut es uns besonders leid für unsere Fans, dass wir mit Bayern München und Borussia Dortmund zwei der attraktivsten Gegner schon so früh in der SchücoArena begrüßen müssen. Aus sportlichen Gesichtspunkten ist es darüber hinaus sehr ärgerlich, dass wir in der Schlussphase der Saison an drei der letzten vier Spieltage drei Mal auswärts in Mönchengladbach, bei Hertha BSC und in Stuttgart antreten müssen."

Sven Mislintat (Sportdirektor VfB Stuttgart): "Mit dem SC Freiburg wartet jetzt im Baden-Württemberg-Duell eine Mannschaft auf uns, die eine überragende Saison gespielt hat, nicht nur physisch sehr stark ist und eine sehr große Herausforderung für unsere Mannschaft darstellt."

Alexander Rosen (Direktor Profifußball TSG Hoffenheim): "Unser Startprogramm ist wie schon in den vergangenen Jahren herausfordernd und natürlich wären die beiden ersten Heimspiele gegen Bayern und Dortmund auch reizvolle Festtage für unsere Fans gewesen. Insofern ist es schade, dass wir nicht zu einem späteren Zeitpunkt mit eventuell mehr Zuschauern gegen diese Topmannschaften in der PreZero Arena antreten können."

Niklas Moisander (Kapitän Werder Bremen): "Das Auftaktprogramm ist ordentlich, aber wir wissen nicht erst aus dem letzten Jahr, dass der Auftakt immer schwierig ist. Daher müssen wir uns in der Vorbereitung absolut fokussieren, damit wir gegen Hertha BSC in einer top Verfassung sind."

Heiko Herrlich (Cheftrainer FC Augsburg): "Wir freuen uns auf die neue Spielzeit und werden die Vorbereitung nutzen, um uns bestmöglich auf das knackige Auftaktprogramm vorzubereiten. Es ist klar, dass wir von Beginn an da sein wollen, um erfolgreich in die Saison zu starten."

Rouven Schröder (Sportvorstand Mainz 05): "Uns erwartet wieder ein spannender Spielplan, diesmal mit einem anspruchsvollen Start auswärts bei RB Leipzig. Gleich zu Beginn auf einen solchen sportlichen Hochkaräter zu treffen, gibt uns die Chance, uns direkt zu beweisen. Außerdem haben wir gegen Leipzig noch viel aus der vergangenen Saison wiedergutzumachen. Gegen Stuttgart, Leverkusen und Gladbach haben wir aus den ersten fünf Partien gleich drei Heimspiele, dazwischen noch eine Auswärtspartie bei Union Berlin, das ist ein richtig interessantes und anspruchsvolles Startprogramm."

Markus Gisdol (Cheftrainer 1. FC Köln): "Es ist schön, dass wir mit einem Heimspiel starten. Mit Hoffenheim sind wir gegen einen Europa-League-Teilnehmer gleich zu Beginn voll gefordert."

Bruno Labbadia (Cheftrainer Hertha BSC): "Wir müssen ohnehin gegen jeden Gegner spielen, aber natürlich ist es immer interessant zu wissen, wie die Reihenfolge ist. Noch vor der Liga haben wir mit dem Pokalspiel in Braunschweig eine schwierige Aufgabe vor uns. Wir werden alles geben, um topvorbereitet in die Spiele zu gehen."

Michael Mutzel (Sportdirektor Hamburg SV): "Mit Düsseldorf, Paderborn und Aue haben wir ein ordentliches Auftaktprogramm und werden mit den beiden Bundesliga-Absteigern zum Start direkt gefordert. Die Hoffnung bleibt, dass unsere Heimspiele mit unseren Fans stattfinden."

Timo Schultz (Cheftrainer FC St. Pauli): "ch hatte mir gewünscht, dass wir mit einem Auswärtsspiel starten. Ich mochte es als Spieler auch immer gerne, erstmal auswärts in die Saison reinzukommen. Ich glaube, dass es in der Corona-Zeit auch keine so große Rolle spielt, ob man zuhause oder auswärts spielt. Überraschenderweise spielen wir wieder gegen jede Mannschaft zwei Mal, sogar mit einem Heim- und Auswärtsspiel. Bochum, Heidenheim, Sandhausen, Nürnberg, Darmstadt - viel klassischer kann ein Zweitliga-Auftakt nicht sein."

Sebastian Schindzielorz (Sportgeschäftsführer VfL Bochum): "Es ist immer schön, mit einem Heimspiel in die Saison zu starten. Auch wenn wir natürlich noch nicht wissen, inwieweit unsere Fans uns an diesem Tag unterstützen können. St. Pauli ist ein attraktiver Auftaktgegner. Das letzte Spiel gegen sie hier Anfang Juni haben wir gewonnen. Wir werden alles daran setzen, das am 1. Spieltag der neuen Saison zu wiederholen."

Carsten Wehlmann (Sportlicher Leiter Darmstadt 98): Mit Sandhausen und Regensburg warten zum Saisonstart zwei etablierte Zweitligisten auf uns. Die Begegnungen mit diesen Teams waren meist sehr eng und ausgeglichen, davon ist auch in der neuen Saison auszugehen. "Es ist gut, nun ein konkretes Ziel vor Augen zu haben, auf das wir hinarbeiten werden."

Uwe Rösler (Cheftrainer Fortuna Düsseldorf): "Eine Woche vorher im DFB-Pokal haben wir es mit dem FC Ingolstadt schon mit einem gefühlten Zweitligisten zu tun. Auch in der Liga wartet auf uns ein hochinteressantes Auftaktprogramm. Im Vorfeld einer Saison weiß man nie so genau, wo man steht. Vielleicht ist ein solcher Gegner zum Auftakt gar nicht so schlecht. Denn dann wissen wir nach dem Auswärtsspiel beim Hamburger SV sofort, wo der Hammer hängt."

kon