Bundesliga

Herthas Niklas Stark: Mit gebrochener Rippe zum EM-Titel

Hertha muss länger als gedacht auf den Abwehrchef verzichten

Stark: Mit gebrochener Rippe zum EM-Titel

Die Rippe angeknackst: U-21-Europameister Niklas Stark.

Die Rippe angeknackst: U-21-Europameister Niklas Stark. Getty Images

"Der Fels in der Brandung: Blockte Schüsse, köpfte gefährliche Bälle raus und gab nach Ballverlusten oft den Ausputzer. Auch im Spielaufbau souverän." Stark verdiente sich die kicker-Note 2 beim Finale gegen Spanien (1:0), obwohl der Abwehrchef der Kuntz-Elf angeschlagen das Endspiel in Krakau bestreiten musste. "Eine Nachuntersuchung hat eine Rippenfraktur ergeben", ließ Hertha BSC am Montag wissen, Stark werde somit "später als geplant ins Training einsteigen".

Schon vor der EM stand ein Fragezeichen bei Stark, eine Ermüdungsreaktion im rechten Fuß machte ihm zu schaffen. Der Abwehrmann kämpfte sich durch, stand in der Vorrunde in allen drei Partien über die komplette Distanz auf dem Rasen, ehe vor dem Halbfinale gegen England im Rücken- und Nackenbereich die Muskulatur "komplett zugegangen" ist. Im Finale gegen Spanien war er wieder bereit und brachte mit der U 21 den Pokal nach Hause.

"Mal schaun, wie der Weg noch weitergeht bei uns allen", hatte Stark, einer der sechs deutschen Nachwuchskräfte, die auch in der UEFA-Elf der U-21-EM standen, mit Blick auf die A-Nationalmannschaft geäußert. Für ihn geht es zunächst mit einem Rippenbruch in den Urlaub, Hertha muss länger als gedacht auf ihn warten.

nik