2. Bundesliga

FC St. Pauli: Wie nachhaltig ist der Derbysieg gegen den HSV?

Diamantakos und Penney rechtfertigen Vertrauen

St. Pauli: Wie nachhaltig ist der Derbysieg?

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gelang dem FC St. Pauli der Sieg beim HSV - der mehr als ein Strohfeuer werden soll.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gelang dem FC St. Pauli der Sieg beim HSV - der mehr als ein Strohfeuer werden soll. imago images

Genau das soll nun endlich am Sonntag mit einem Sieg gegen Osnabrück gelingen. Die Vorbereitung auf die nächste Partie beginnt nach zwei trainingsfreien Tagen, an denen das Team den Erfolg genießen konnte, am heutigen Dienstag. Jos Luhukay hofft, dass das Team dann "sich selbst belohnen" wird.

Hoffnung macht ihm dabei die geschlossene Mannschaftsleistung. So lieferte beispielsweise der überraschend wieder in die Startelf berufene Dimitrios Diamantakos als zweiter Stürmer neben dem Torschützen Henk Veerman eine solide Leistung ab. Nach überstandener Muskelverletzung hatte der Grieche ungeduldig auf seinen Einsatz gedrängt, wurde jedoch im Spiel bei Holstein Kiel (1:2) nicht einmal in den Kader berufen und gegen Dynamo Dresden (0:0) erst in der Schlussphase eingewechselt.

"Ich habe immer gesagt, dass ich der Mannschaft helfen kann", freute sich Diamantakos gegenüber der Hamburger Morgenpost über sein Comeback. Auch das Zusammenspiel mit Veerman kam ihm entgegen: "Ich wusste, dass es kein Problem für uns ist, mit zwei Stürmern zu spielen. Mit Henk bringt es Spaß. Es ist super, mit ihm zu spielen. Wir hatten auf dem Platz eine gute Kommunikation."

Das zweite Tor erzielte Matthew Penney, der die letzten Wochen stark in der Kritik stand, von Luhukay aber stets verteidigt wurde und das Vertrauen nun zurückzahlte.

"Wir hatten endlich die Effektivität, die uns so oft gefehlt hat", sagte Luhukay nach dem Derbysieg, der "ganz wichtig für die Tabelle und unser Vertrauen" gewesen sei. Nun gilt es, gegen Osnabrück zu zeigen, dass der Erfolg diesmal nachhaltig ist.

sam/sw