13:07 - 7. Spielminute

Tor 1:0
Diamantakos
Linksschuss
Vorbereitung Ziereis
St. Pauli

13:30 - 30. Spielminute

Spielerwechsel (St. Pauli)
Flum
für Buchtmann
St. Pauli

13:39 - 39. Spielminute

Tor 2:0
Flum
Kopfball
Vorbereitung Möller Daehli
St. Pauli

14:04 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Reese
für J. Gjasula
Fürth

14:17 - 58. Spielminute

Spielerwechsel (St. Pauli)
Park
für Nehrig
St. Pauli

14:19 - 61. Spielminute

Tor 3:0
Neudecker
Linksschuss
Vorbereitung Möller Daehli
St. Pauli

14:22 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Sararer
für Caligiuri
Fürth

14:32 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Magyar
für Gugganig
Fürth

14:35 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (St. Pauli)
Sobota
für Möller Daehli
St. Pauli

14:39 - 80. Spielminute

Gelbe Karte (St. Pauli)
Kalla
St. Pauli

14:47 - 88. Spielminute

Gelbe Karte (St. Pauli)
Park
St. Pauli

14:50 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte (Fürth)
Hilbert
Fürth

STP

FUE

2. Bundesliga

Big Points für St. Pauli - Fürth enttäuscht komplett

St. Pauli stoppt Negativserie von sieben Spielen

Big Points für St. Pauli - Fürth enttäuscht komplett

Die Vorentscheidung: Burchert patzt, Flum setzt zum Flugkopfball-Abstauber an - 2:0.

Die Vorentscheidung: Burchert patzt, Flum setzt zum Flugkopfball-Abstauber an - 2:0. imago

Pauli-Coach Markus Kauczinski veränderte seine Startelf nach dem 1:3 in Regensburg auf vier Positionen: Dudziak, Sobiech, Nehrig (nach Muskelfaserriss) und Möller Daehli ersetzten Buballa, Park, Flum (allesamt auf der Bank) und Allagui (Rotsperre).

Fürths Trainer Damir Buric tauschte dagegen nach dem 1:1 gegen den VfL Bochum nur einen Spieler aus: Green kehrte nach seiner Gelbsperre zurück in die Startelf, Aycicek musste auf die Bank.

Spieler des Spiels
FC St. Pauli

Dimitrios Diamantakos Sturm

1,5
Spielnote

St. Pauli war schnell Herr im Haus, spielte entschlossen und zielstrebig wie lange nicht mehr. Fürth ließ sich früh den Schneid abkaufen.

3
Tore und Karten

1:0 Diamantakos (7', Linksschuss, Ziereis)

2:0 Flum (39', Kopfball, Möller Daehli)

3:0 Neudecker (61', Linksschuss, Möller Daehli)

FC St. Pauli
St. Pauli

Himmelmann3 - Ziereis2, Sobiech2, Avevor4,5, Dudziak3 - Nehrig2 , Buchtmann , Kalla2 , Möller Daehli2,5 , Neudecker2,5 - Diamantakos1,5

SpVgg Greuther Fürth
Fürth

Burchert4 - Hilbert4 , Maloca4,5, Caligiuri4,5 , Wittek5 - Gugganig5 , S. Ernst4, Green4,5, J. Gjasula4,5 , Narey4 - Serd. Dursun5

Schiedsrichter-Team
Manuel Gräfe

Manuel Gräfe Berlin

1
Spielinfo

Stadion

Millerntor-Stadion

Zuschauer

29.005

Von Beginn an war St. Pauli die bessere, aktivere Mannschaft. Die Hausherren hatten Fürth komplett im Griff, gewannen alle wichtigen Zweikämpfe und spielten zielstrebiger aufs gegnerische Tor. Sinnbildlich dafür stand die 7. Minute: Ziereis verlängerte Buchtmanns Ecke von der linken Seite, im Zentrum stand Diamantakos frei und hämmerte den Ball zum 1:0 in die Maschen (7.).

Das Tor schien die Heimelf nochmals zu beflügeln, Fürth dagegen wirkte gehemmt. Wenn St. Pauli nach vorne kam, wurde es beinahe immer gefährlich. So etwa in der 14. Minute, als Ziereis nach einer Ecke zu hoch zielte, oder eine Minute später, als Buchtmann mit einer Mischung aus Schuss und Lupfer scheiterte. Fürth wurde nur gefährlich, wenn St. Pauli sie einlud: Avevor vertändelte den Ball vor Nareys Chance (18.), später servierte er unfreiwillig für Dursun, der aber an Himmelmann scheiterte (31.).

Burchert lädt ein

Dann waren jedoch wieder die Hausherren an der Reihe. Mit einer Willensleistung erkämpfte sich Neudecker den Ball, anschließend drang Möller Daehli rechts in den Strafraum ein und flankte vermeintlich harmlos. Doch Burchert machte die Situation gefährlich und wehrte direkt vor die Füße Flums ab, der am zweiten Pfosten per Kopf abstaubte (39.). Kurz darauf war Schluss, St. Pauli ging mit einer hochverdienten 2:0-Führung in die Pause.

2. Bundesliga, 32. Spieltag

Neudeckers Strich

Buric brachte Reese für Gjasula, und die Ereignisse verlagerten sich etwas mehr in die Hälfte von St. Pauli. Die Hausherren agierten abwartender und lauerten auf Konter. Und das sollte sich auszahlen: Diamantakos legte den Ball von links flach in die Mitte, von Möller Daehlis Hacke sprang die Kugel zu Neudecker. Und der fackelte nicht lange und hämmerte den Ball ins linke obere Tordreick. Ein tolles Tor - und die Entscheidung (61.).

Der Ausgang war klar, doch St. Pauli hatte Gefallen gefunden an dieser Partie. Flum verpasste gar das 4:0 per Flachschuss aus 20 Metern (65.), auf der anderen Seite kamen die Fürther, die weiter ohne Durchschlagskraft anliefen, durch Dursun zu einer Möglichkeit (71.). Himmelmann im Tor der Hausherren musste relativ wenige Bewährungsproben meistern, häufig verfehlten die Gäste bei ihren Distanzschüssen das Tor. Die letzte gute Gelegenheit der Partie hatte Diamantakos, den jedoch links im Strafraum die Kräfte verließen (78.). Ohne weitere Höhepunkte beendete Schiedsrichter Manuel Gräfe die Partie.

St. Pauli beendete somit die sieben Spiele währende Negativserie ohne Sieg und knackt die 40-Punkte-Marke - die in dieser Saison allerdings nicht zwangsläufig zum Klassenerhalt reicht. Die Fürther fuhren auch im vierten Spiel am Stück keinen Sieg ein und haben die bessere Ausgangssituation wieder verspielt. Die Hamburger haben am nächsten Sonntag (15.30 Uhr) Arminia Bielefeld zu Gast. Zur gleichen Zeit empfängt Fürth den MSV Duisburg.