2. Bundesliga

FC St. Pauli feiert Burgstallers Vereinsrekord

Hamburger haben viel Glück in der Schlussphase

St. Pauli feiert Burgstallers Vereinsrekord

Die Entscheidung: Guido Burgstaller dreht nach seinem zweiten Tor zum 3:2 jubelnd ab.

Die Entscheidung: Guido Burgstaller dreht nach seinem zweiten Tor zum 3:2 jubelnd ab. picture alliance

St. Pauli lieferte sich gegen den SV Darmstadt ein mitreißendes Spiel und einen echten Krimi in der Schlussphase. Den knappen Sieg rettete Burgstallers zweiter Treffer zum 3:2 und das Aluminium, das den Lilien kurz vor dem Abpfiff gleich zwei Mal im Weg stand.

"Gerade die letzte Szene war ein Beispiel dafür, wie wir uns das Glück dann aber auch erarbeitet haben. Wie sich alle Jungs so reinhauen und alles reingeworfen haben, das ist als Trainer schön zu sehen", kommentierte Trainer Timo Schultz auf der Website der Kiezkicker.

Die Nachspielzeit musste sich der bereits ausgewechselte Burgstaller von außen ansehen. "Ich konnte die letzte Szene von der Bank aus nicht gut sehen, habe nur gehört, dass Seb da auf der Linie geklärt hat", beschreibt der Torjäger und ärgert sich: "Wir sind selbst schuld, dass wir uns in diese Situation gebracht haben. Wir waren 2:0 vorne, könnten 3:0 führen."

Sechster Sieg im siebten Spiel - Burgstaller trifft immer

Letztlicht reichte es für die Hamburger aber zum sechsten Sieg im siebten Spiel und akute Abstiegssorgen haben Schultz und Co. an andere Klubs weitergereicht. Hauptdarsteller in diesen Spielen war Burgstaller, der immer traf - zuletzt sogar doppelt. Damit hat der Stürmer zugleich einen neuen Vereinsrekord aufgestellt, denn in sieben Spielen in Serie hat noch keiner beim FC. St. Pauli getroffen. Der bisherige Rekordhalter Michel Mazingu hatte in der Regionalliga-Saison 2005/06 in sechs aufeinanderfolgen Ligaspielen getroffen.

Burgstaller, der seinen Vertrag auf Schalke im September ohne Saisoneinsatz aufgelöst hatte, gibt sich bescheiden. "Ich habe es schon vorher gesagt, dass nicht eine Person zum Sieg reicht, sondern die ganze Mannschaft gebraucht wird", sagt der 31-Jährige. "Ich war heute wieder am richtigen Ort und konnte der Mannschaft helfen. Die Jungs machen es mir zur Zeit aber auch einfach und spielen gute Bälle."

tru