2. Bundesliga

St. Pauli entgeht Ablöse: Becker lehnte Frankfurt-Deal ab

Eigengewächs geht wohl im nächsten Sommer

St. Pauli entgeht Ablöse: Becker lehnte Frankfurt-Deal ab

Ist im nächsten Sommer ablösefrei zu haben: Finn Ole Becker.

Ist im nächsten Sommer ablösefrei zu haben: Finn Ole Becker. imago images/opokupix

Die letzten Tage verliefen ruhig und damit planmäßig. Weil dies auch schon für die ersten Wochen der Transferphase gegolten hatte. "Wir sehen uns bestätigt in der Idee, den Kader möglichst früh zusammengestellt zu haben, anstatt auf spätere Möglichkeiten zu hoffen", sagt Sportchef Andreas Bornemann, nachdem zum Wochenstart mit Torwart Sören Ahlers (23, zuletzt Schalke II) und Abwehrtalent Marcel Beifus (18, Wolfsburg) zwei Ergänzungen gekommen sind.

St. Paulis Sportchef stand im Sommer vor der Herausforderung, trotz des Abschieds der Leihspieler Rodrigo Zalazar und Omar Marmoush einen Substanzverlust zu vermeiden - und hat dies offensichtlich geschafft: Mit Marcel Hartel (Bielefeld) wurde Zalazar mehr als nur kompensiert, im Angriff wird die Elf noch variabler, wenn auch Etienne Amenyido fit ist. Ebenfalls als kluger Schachzug erweist sich, auf weitere Einnahmen durch Verkäufe von Daniel-Kofi Kyereh und Finn Ole Becker verzichtet zu haben: Beide knüpfen nahtlos an ihre starken Rückrundenleistungen der vergangenen Saison an.

Wobei der Verzicht auf eine Becker-Ablöse nicht ganz freiwillig erfolgt ist: St. Pauli hätte das 21-jährige Eigengewächs in diesem Sommer nach Frankfurt verkauft und gern direkt wieder ausgeliehen, Becker aber hatte diesen Deal abgelehnt, geht nun wohl im Sommer ablösefrei. Der Deal fand nun mit Igor Matanovic (18) statt. Das Sturmjuwel unterschrieb bei der Eintracht, bleibt auf Leihbasis aber bis 2023.

Sebastian Wolff

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