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Sprinten, Taktik, Torhüter: Sorgen diese Änderungen für Innovation in FIFA 22?

Neues FIFA – Neues Gameplay

Sprinten, Taktik, Torhüter: Sorgen diese Änderungen für Innovation in FIFA 22?

Was steckt hinter den neuen explosiven Sprints in FIFA 22?

Was steckt hinter den neuen explosiven Sprints in FIFA 22?

Ein neues FIFA ist wie ein neues Leben. Also zumindest für alle Spieler, die leidenschaftlich gerne Zeit in ihrer liebsten Fußballsimulation verbringen. Während sich für viele Neueinsteiger und "Ab-und-An-Spieler" Unterschiede zwischen verschiedenen FIFA-Teilen nur schwer ausmachen lassen, merken Profis und Veteranen Abweichungen in der Steuerung eines neuen Ablegers sofort.

Auch im kommenden FIFA sorgt EA mit neuem Gameplay für frischen Wind auf dem virtuellen Rasen. So sollen nicht nur Torhüter realistischer agieren, auch die Physik des Balles wurde einmal mehr optimiert. Doch der Reihe nach.

Die neuen Gameplay-Features in FIFA 22  

In den vergangenen Jahren und Teilen der FIFA-Historie sorgten vor allem die Tempo-Werte der Spieler für deren Nützlichkeit auf dem Platz. Ein schneller Mann mit weniger starken Schuss-Werten war demnach also besser als ein langsamerer Spieler, der die Schüsse platzierter auf den gegnerischen Kasten abfeuern kann. Schlichtweg deshalb, weil schnellere Kicker die Verteidigung überlaufen und somit häufiger zum Abschluss kommen können, als ihre langsameren Kollegen.

Das scheint sich zunächst auch in FIFA 22 nicht großartig zu ändern. Allerdings gibt EA das neue Feature "Explosive Sprint" als Gameplay-Änderung bekannt. Mit den explosiven Sprints sollen Spieler Eins-gegen-Eins-Situationen variabler lösen können.

Durch die gezielt einsetzbare Lauftempo-Veränderung können Offensiv-Spieler Verteidigern entwischen. Zudem kann das Feature auch ohne Ball in der Abwehr eingesetzt werden. Das könnte für interessante neue Zweikampf-Mechaniken sorgen.

FIFA 22: Erste Bilder - So sehen Stadien und Spieler aus

Die "New Attacking Tactics" geben mehr Kontrolle darüber, wie sich das Team auf dem Feld verhalten soll. Ob Ballbesitz und Ruhe nach eigenem Ballgewinn oder überfallartiges Kontern nach erfolgreichem Gegenpressing.

Sowohl in der Defensive als auch in der Offensive haben Spieler dann noch mehr Möglichkeiten, die taktische Ausrichtung der Mannschaft perfekt auf die eigenen Bedürfnisse einzustellen.

Neue Ballphysik und überarbeitete Torhüter kommen

Vor allem die Keeper zählten in den letzten Teilen der Reihe zu den Schwachpunkten. Oftmals musste nach Release nachgepatcht werden, damit die Torhüter das taten, was man von ihnen erwartete: Den Kasten verlässlich sauber halten.

In FIFA 22 kommt mit "Goalkeeper Rewrite" eine umfassende Änderung für die Torwart-Position. Die Keeper sollen nach Ankündigungen von EA in Zukunft deutlich zuverlässiger halten und parieren. Zudem wurde das Verhalten intelligenter gestaltet und das Positionsspiel verbessert.

Vor allem die Elite unter den Schlussmännern wird sich individuell stärker unterscheiden. Verschiedene Stile der Torhüter sollen stärker ersichtlich sein, besonders die schnellen Reflexe auf der Linie weichen voneinander ab. Diese Änderung wird von Fans sicherlich begrüßt. Denn während sich ein Cristiano Ronaldo ganz anders bewegt und steuert, als ein Lionel Messi, gibt es zwischen Jan Oblak und Manuel Neuer bisher kaum Unterschiede.

Die letzte große Ankündigung sind die "True Ball Physics", die dafür sorgen, dass sich der virtuelle Fußball noch realistischer bewegt. Parameter wie Fluggeschwindigkeit, Effet, Luft- und Rollwiderstand wurden neu erfasst und wirken sich auf das Verhalten des Balles aus.

Wie jedes Jahr kündigt EA eine ganze Reihe von Innovationen an. Inwiefern sich diese Änderungen und neuen Features dann im Spiel bemerkbar machen, bleibt derzeit noch abzuwarten. Zumindest mit "Hypermotion" scheint dem Entwickler eine "kleine Revolution" geglückt, aber lest selbst.

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Lukas Scherbaum