2. Bundesliga

Spielt der HSV bald im Uwe-Seeler-Stadion?

HSV-Investor Kühne für Umbenennung des Volksparkstadions

Spielt der HSV bald im Uwe-Seeler-Stadion?

Das Hamburger Volksparkstadion könnte bald umbenannt werden.

Das Hamburger Volksparkstadion könnte bald umbenannt werden. IMAGO/Picture Point

Geht es nach Klaus-Michael Kühne, könnte es zu einer Umbenennung des größten Hamburger Stadions kommen. Der HSV-Investor, der die Rechte an der Spielstätte des Hamburger SV bis zum Saisonende besitzt und dafür rund drei Millionen Euro bezahlt haben soll, ist für einen neuen Namen der 57.000 Plätze bietenden Arena.

Als Hamburger Idol und Denkmal hat Uwe Seeler die Benennung des HSV-Stadions nach seinem Namen vollkommen verdient.

Klaus-Michael Kühne

"Wenn man das Volksparkstadion in Uwe-Seeler-Stadion umbenennen will, bin ich sofort dabei, auch wenn der bisherige Traditionsname dann nicht mehr fortbestehen würde. Als Hamburger Idol und Denkmal hat Uwe Seeler die Benennung des HSV-Stadions nach seinem Namen vollkommen verdient", sagte Kühne dem "Hamburger Abendblatt".

Zum Tod von Uwe Seeler

Der 85-Jährige Wahl-Schweizer sagt, dass er  Torjäger Seeler von früh an angehimmelt habe. "Uwe Seeler war ein ebenso herausragender Fußballspieler wie großartiger Mensch. Ich habe ihm in jüngeren Jahren oft zuschauen können und war bei dem denkwürdigen Fallrückziehertor gegen Westfalia Herne im Meisterschaftsjahr 1960 im Volksparkstadion dabei. Unglaublich und unvergesslich", so Kühne.

Uwe Seeler, Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft, wurde 85 Jahre alt.

Der am 5. November 1936 in Hamburg geborene Seeler spielte von 1946 bis 1972 ohne Unterbrechung für den Hamburger SV und gilt als größte Ikone des Vereins. 1960 wurde er mit dem HSV Deutscher Meister, 1963 Pokalsieger. In der Saison 1963/64 wurde er mit 30 Toren erster Torschützenkönig der neu gegründeten Bundesliga. 1960, 1963 und 1970 wurde er zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt.

Vor dem Volksparkstadion ist eine Bronze-Plastik seines rechten Fußes aufgestellt, seit 2003 ist Seeler Ehrenbürger der Stadt Hamburg. 2012 wurde er mit dem Walther-Bensemann-Preis ausgezeichnet.

mas