Bundesliga

"Spieler-Bündnis" verurteilt Gewalt gegen Schalker Profis

"Enttäuschung gehört zum Sport, Gewalt nicht"

"Spieler-Bündnis" verurteilt Gewalt gegen Schalker Profis

FC Schalke 04

FC Schalke 04 imago images

Als die Schalker Profis nach dem nicht mehr überraschenden, aber dennoch bitteren Abstieg aus Bielefeld zur heimischen Arena zurückkehrten, wurden sie dort von 500 bis 600 teils aufgebrachten Anhängern in Empfang genommen. Dabei ist es auch zu Übergriffen gekommen, die aktuell untersucht werden.

Das "Spieler-Bündnis" verurteilte die Gewalt und veröffentlichte am Mittwoch ein entsprechendes Schreiben:

"Das 'Spieler-Bündnis' ist schockiert über die gewalttätigen Übergriffe auf die Schalker Mannschaft in der letzten Nacht. Wir stehen solidarisch an der Seite unserer sportlichen Kollegen und Freunde. Bei aller Enttäuschung über den Abstieg aus der 1. Bundesliga, verurteilen wir zutiefst jegliche Form von Gewalt.

Solche Gewalt gehört nicht zum Fußball und kein Mensch auf dieser Welt sollte so handeln. Enttäuschung und deren Ausdruck gehört zum Sport, aber das sprengt jedes Maß und hat nichts mit Respekt und Fairness zu tun.

Für uns gilt: Fairness auf und neben dem Platz."

Dem 2020 gegründeten Spielerbündnis, das Profis aus der Bundesliga der Frauen und Männer eine stärkere Stimme verleihen will, gehören unter anderem Mats Hummels, Andreas Luthe, Almuth Schult und Sven Bender an.

kicker.tv Stimme

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