Champions League

Spaniens Presse über Alaba: "Der Diebstahl des Jahrhunderts"

Nach erstem CL-Tor für Real

Spaniens Presse über Alaba: "Der Diebstahl des Jahrhunderts"

Er traf bei Reals Auswärtssieg per Freistoß: David Alaba.

Er traf bei Reals Auswärtssieg per Freistoß: David Alaba. Getty Images

Auf Alaba wurden nach dessen erstem Champions-League-Tor für Real Lobeshymnen angestimmt. Der Wiener unterstrich mit seinem Freistoßtreffer einmal mehr sein Standing bei den Blancos. Beim 3:0 bei Sheriff Tiraspol musste der Linksfuß allerdings wegen einer leichten Knieblessur vorzeitig vom Platz. Real-Coach Carlo Ancelotti hofft, dass ihm sein Schlüsselspieler bereits am Sonntag (21 Uhr, LIVE! bei kicker) im Ligaschlager gegen den FC Sevilla wieder zur Verfügung steht.

Auf Real warten zwei Wochen mit drei Topspielen in der Liga und dem Duell um den Champions-League-Gruppensieg mit Inter Mailand am 7. Dezember. Dass Alabas linkes Knie Probleme macht, kommt da zur Unzeit. Die erste Diagnose ergab eine leichte Verstauchung. Weitere Tests am Donnerstag oder Freitag sollen klären, ob auch eine Entzündung vorliegt. "Es schaut nicht so schlimm aus", beruhigte Ancelotti.

Auch Alaba wollte sich die Freude über seinen zweiten Treffer im Real-Dress, der auch den Weg zum Achtelfinaleinzug ebnete, nicht trüben lassen. "Spezieller Wettbewerb, spezielles Tor", ließ der 29-Jährige via Twitter nach dem von der Mauer abgefälschten Schuss auf Spanisch verlauten. "Wow, was für eine schöne Nacht!"

Alaba gibt Real den "Punch" bei Freistößen zurück

Die spanische Presse überschlug sich fast mit Blick auf Alaba. "Er wächst weiterhin im Team, sowohl in der Abwehr als auch in der Hierarchie", schrieb die Sporttageszeitung "Marca". Freistöße auf der halbrechten Seite seien mittlerweile fest für den Innenverteidiger reserviert. "Und Real verpflichtete ihn, ohne eine Ablöse an Bayern zu bezahlen - der Diebstahl des Jahrhunderts."

Alaba ist der erste Real-Verteidiger seit Roberto Carlos im Februar 2004, dem ein direktes Freistoßtor in der Königsklasse gelang. Durch den Abgang von Cristiano Ronaldo vor drei Jahren sei Reals "Punch" bei Freistößen radikal beschädigt worden, monierte die "Marca". In der Champions League traf seither nur Isco im September 2018 durch einen ruhenden Ball außerhalb des Sechzehners. Alaba soll - neben all seinen anderen Qualitäten - Abhilfe schaffen.

apa

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