Bundesliga

Koné will bei Farke zurück auf die Überholspur

Gladbachs Mittelfeldmann kämpft sich langsam wieder heran

Spätstarter Koné: Zurück auf die Überholspur

Ist wieder fit: Mittelfeldspieler Kouadio "Manu" Koné von Borussia Mönchengladbach.

Ist wieder fit: Mittelfeldspieler Kouadio "Manu" Koné von Borussia Mönchengladbach. IMAGO/fohlenfoto

Für den Gladbacher Mittelfeldspieler Kouadio "Manu" Koné verlief der Start in die Vorbereitung ähnlich deprimierend wie im Sommer 2021. Damals hatte er sich gleich in seiner ersten Trainingswoche einen Innenbandriss im Knie zugezogen und musste zwei Monate lang pausieren.

Seine Rückkehr auf den Rasen verlief dann aber überaus spektakulär: Am sechsten Spieltag feierte der damalige Zugang vom FC Toulouse beim 1:0 gegen Borussia Dortmund eine bemerkenswerte Premiere im Gladbacher Trikot. Koné eroberte sich sogleich einen Stammplatz unter dem damaligen Trainer Adi Hütter und wurde zum großen Aufsteiger in einer verkorksten Saison.

Glückt erneut eine spektakuläre Rückkehr?

Das zweite Jahr im Gladbacher Trikot, erneut erwischte es Koné: Im Juni zog er sich bei der französischen U-21-Nationalmannschaft eine schwere Knieprellung zu, seitdem war ein geregeltes Training nicht möglich. Auch im Trainingslager am Tegernsee konnte der 21-Jährige nur am Rande seine Runden drehen. Jetzt aber sieht der neue Coach Daniel Farke wieder "Licht am Ende des Tunnels".

Zumindest Teile des Mannschaftstrainings kann der dynamische Mittelfeldmann wieder mitmachen, "das", so Farke, "ist enorm wichtig für uns". Schon vor einem Jahr kehrte Koné spektakulär ins Team zurück, einen ähnlichen Blitzstart mit Verspätung will er natürlich auch diesmal hinlegen.

Die Konkurrenz auf im Zentrum ist groß

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Die Konkurrenz im Zentrum allerdings ist eher noch größer geworden. Da ist natürlich nach wie vor Florian Neuhaus, der auf der Sechs wirbeln könnte, zudem auch Sommer-Zugang Ko Itakura, manchmal Innenverteidiger, manchmal auf der Position vor der Viererkette eingesetzt. Überdies dürfte Christoph Kramer deutlich stärker ins Geschehen eingreifen als in der vorigen Saison; unter Farke stehen die Chancen des Weltmeisters auf Einsätze deutlich besser.

Koné also muss sich beweisen in seinem zweiten Jahr bei der Borussia. In der ersten Saison kam er auf satte 27 Einsätze (zwei Tore, ein Assist, kicker-Notenschnitt 3,54). Und das als Spätstarter nach einer verpassten Vorbereitung. Damals kam er am sechsten Spieltag erstmals zum Einsatz; diesmal dürfte er sein Saisondebüt deutlich früher feiern.

Oliver Bitter

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